Aus zwei mach drei – von der Partnerschaft zur Elternschaft (Teil 1)

Der Prozess der in Gang gesetzt wird, wenn ein Paar sein erstes Kind erwartet ist überaus ereignisreich. Was verändert unser Leben nachhaltiger, als Mutter oder Vater für einen kleinen neuen Menschen zu werden? Es gibt kaum ein vergleichbares Ereignis. Und um diesen Übergang von der Dyade zur Triade gut zu bewältigen ist es wichtig, dass sich Mutter und Vater mit der bevorstehenden Veränderung auseinandersetzen. Daher ist es von der Natur sehr schlau eingerichtet, dass wir 9 Monate Zeit haben, um uns auf unser Baby einzustellen und der Übergang stetig mit dem Fortschreiten der Schwangerschaft sichtbarer wird. In diesem ersten Teil möchte ich mal den Vätern die Hauptrolle zuteil werden lassen, da sie ebenso wichtig ist und doch manchmal etwas zurückgestellt wird.

Die Rolle des Vaters

Der Vater hat hierbei eine genau so wichtige Rolle wie die der werdenden Mutter. Auch er kann schon während der Schwangerschaft beginnen, eine Bindung zum ungeborenen Baby zu bekommen, von Anfang an! Er kann mit seinem Baby sprechen, später, wenn die Tritte spürbar werden, sogar schon mit ihm spielen. Er kann seine schwangere Partnerin vor allem am Ende der Schwangerschaft „bemuttern“ und darauf achten, dass es ihr (und somit auch seinem Baby) gut geht und sie sich nicht zu viel Aufgaben auflädt, die am Ende zu Stress führen würden. Er kann eine ruhige und entspannte Atmosphäre zu Hause schaffen, die nicht nur seiner Partnerin gut tun wird. Und umso öfter er sich den Moment vorstellen kann, in dem er sein Baby gesund und glücklich in den Armen halten darf, desto stärker kann er sich schon jetzt Emotional an das Baby binden.

Auch während der Geburt kann der Vater eine wichtige Rolle für Mutter und Kind einnehmen. Je nachdem wie intensiv seine Vorbereitung auf diesen Moment war, kann er eine große Stütze für die Mutter sein und somit seinen Teil zu einer entspannten, natürlichen Geburt beitragen. Um dem Partner diese Sicherheit zu geben, eignet sich z.B. der HypnoBirthing Vorbereitungskurs sehr gut, da hier der Mann intensiv mit geschult und begleitet wird.

Kann ein Vater sich schon während der Schwangerschaft und Geburt gut auf sein Baby einstellen und Bindung zulassen, ist auch die Beziehung zur Mutter gleich mitgestärkt. Denn sie spürt das Interesse und die Zuwendung des Mannes und wird darüber sehr glücklich sein. Immerhin möchte sie in der Regel die Schwangerschaft mit ihrem Partner teilen und genießen, umso schöner ist es für sie zu erleben, dass er den gleichen Wunsch verspürt. Durch diesen positiv verlaufenden Prozess wird natürlich auch die Umstellung plötzlich mit Kind zu sein einfacher, da es sich durch die intensive Beschäftigung schon während der Schwangerschaft nicht mehr so plötzlich anfühlen wird. Darum liebe werdenden Väter, hört in euch rein und begreift schon die Schwangerschaft auch als „Vaterzeit“.

Zu Teil 2 geht es hier weiter…Eure-Anabel[templatera id=“5710″]

1 Kommentar zu „Aus zwei mach drei – von der Partnerschaft zur Elternschaft (Teil 1)“

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