Wenn das Leben intensiv beginnt – Mit Neugeborenen auf der Intensivstation | BVAA #022

Ein Interview mit Susanne Bürger

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Es ist mir eine große Freude euch das Interview mit Susanne Bürger vorstellen zu dürfen. Susanne ist Autorin des Buches „Wenn das Leben intensiv beginnt“. Und intensiv war auch unser Gespräch zum Thema „was tun, wenn das Baby auf der Intensivstation ist“?

Es gibt verschiedene Gründe, warum ein Baby auf der Intensivstation ist. Frühchen müssen oft intensivmedizinisch begleitet werden, aber auch diverse Erkrankungen führen dazu, dass ein Baby gleich zu Beginn oder in den ersten Lebensmonaten im Krankenhaus ist. Susanne berichtet in ihrem Interview aus der ganz persönlichen Perspektive, was diese Zeit für Herausforderungen mit sich bringt. Vor allem aber gibt sie einen guten Überblick darüber, was Eltern hilft diese Zeit zu überstehen und trotzdem in einem guten Kontakt mit ihrem Kind zu bleiben. Ich finde das Thema so wichtig, um Eltern zu stärken, die das Gefühl in dieser Zeit haben, „nicht genug tun zu können“, um Bindung zu ihrem Kind aufzubauen. Um den Kind Nähe und Liebe zeigen zu können. Hier erfahrt ihr, was euch eine Stütze sein kann und wie ihr dann in eurem richtigen Wochenbett zu Hause nachnähren könnt.
Ganz viel Freude damit!

Links:

Buch “Wenn das Leben intensiv beginnt” bei Amazon kaufen:
https://link.nestkinder.de/Wenn_das_Leben_intensiv_beginnt
Website von Susanne Bürger: https://www.susannebuerger.com/

Transkript:

[00:00:00] Swen: Hallo hier ist Swen von nestkinder! Ich freue mich total, dass du wieder dabei bist und reinhörst in unseren “Podcast Bindung von Anfang an”. Heute,
[00:00:11] Swen: mit einer ganz besonderen Episode, die lange in der Schublade lag.
[00:00:16] Swen: Anabel hat das folgende Interview schon 2018 geführt mit Susanne Bürger, der Autorin des Buches “Wenn das Leben intensiv beginnt” und,
[00:00:28] Swen: ich hatte an dem Tag,
[00:00:31] Swen: als die Aufnahme oder als das Interview aufgenommen worden ist, schon reingehört und war total gerührt, weil ganz viele Dinge, die wir in den Wochen und Monaten davor erlebt haben einfach,
[00:00:46] Swen: noch mal so präsent geworden sind. Die Zeit in der Neugeborenen-Intensivstation der Umgang und das Leben im
[00:00:56] Swen: Krankenhaus (Neonatologie, Neugeborenen Intensivstation). Was es wirklich bedeutet das
[00:01:01] Swen: kleines Baby im Krankenhaus liegen zu haben und nicht ständig dabei zu sein. Ganz viele Emotionen, ganz viele Gefühle wurden wieder wachgerüttelt als ich dieses Interview,
[00:01:15] Swen: gehört habe.
[00:01:18] Swen: Genau am Abend diesen Tages ist hier bei uns etwas passiert was ein großer Einschnitt in unserem Leben bedeutet hat.
[00:01:28] Swen: Und was Susanne in der Interview auch schon,
[00:01:32] Swen: kurz am Rande erwähnt hat was passiert wenn es nicht so ausgeht wie man sich wünscht und wie du vielleicht schon mitbekommen hast bei uns ist auch nicht so ausgegangen wie wir uns gewünscht hatten.
[00:01:47] Swen: Es ist zwar nicht in der Klinik passiert aber zu Hause unser kleines Baby ist an dem Abend des Interviews verstorben.
[00:01:57] Swen: Wir haben Pause gemacht von unserer Arbeit und vom Podcasting am uns die Zeit genommen,
[00:02:04] Swen: bitte geeigneten umzugehen haben viel Unterstützung erfahren in dieser Zeit auch von Susanne wir sind wirklich unheimlich dankbar für dieses Netzwerk was wir haben und ich freue mich sehr heute diese Episode zu veröffentlichen und wünsche mir
[00:02:20] Swen: dass viele Eltern einer Menge hilfreiche Tipps mitnehmen können wie die Zeit auf der Intensivstation,
[00:02:29] Swen: gut gestaltet werden kann viel Spaß und alles Gute.
[00:02:35] Anabel: Hallo meine Lieben herzlich willkommen heute wieder zu einer neuen Podcast Folge von unserem Podcast Bindung von Anfang an.
00:02:38: Musik
[00:02:43] Anabel: Ich habe heute wieder einen sehr schönen Gast mitgebracht die Susanne Bürger die heute im Interview sein wird dann hat das Buch geschrieben wenn das Leben intensiv beginnt.
[00:02:54] Anabel: Und ja das Thema absolut passend hier in diesem.
[00:03:04] Anabel: Liebe Susanne dann stelle ich doch gerne mal vor selber.
[00:03:09] Susanne: Anabel lieben Dank für deine Einladung.
[00:03:13] Susanne: Ja wer bin ich ich bin die Autorin wie du das gerade schon gesagt hast das Buch ist wenn das Leben intensiv beginnt dieses Jahr erschienen.
[00:03:23] Susanne: Was sagt der Titel aus das Buch.
[00:03:27] Susanne: Ist ein Eltern Begleitbuch für die Eltern die ihre Babys wenn sie zu früh oder krank geboren werden in Kinderkliniken begleiten müssen und gleichzeitig bin ich wingwave-coach in eigener Praxis.
[00:03:41] Susanne: Das heißt auf diesem Hintergrund habe ich und der fließt natürlich sehr stark auch mit ins Buch 1 der rote Faden der sich so dadurch zieht ist natürlich wie kann ich bei Babys
[00:03:54] Susanne: trotz dieser Umstände bin noch aufbauen,
[00:03:58] Susanne: Bindung herstellen und das ist ja dein Schwerpunkt und ich denke deswegen treffen wir uns ja heute.
[00:04:05] Anabel: Ja absolut das ist so ein tolles und wichtiges Thema wir haben es ja jetzt dieses Jahr selber erlebt als er noch in unser kleinstes Nest Kind aufgenommen haben,
[00:04:17] Anabel: in verrem in der Klinik noch begleitet haben Frühchen und eine spezielle Geschichte noch dahinter und ja da konnten wir uns sehr gut einfühlen was dazu führen Eltern auftauchen.
[00:04:31] Anabel: Die damit konfrontiert sind wobei wir ja dann doch erstmal nach so schon außenstehend wann kommt dann da so hin dass es ja noch mal was anderes als wenn man tatsächlich auf die Geburt gerade erlebt hinter sich hat vielleicht,
[00:04:45] Anabel: Bahnstation ist nicht nicht so flexibel ist sich nicht einfach so bewegen kann wie man möchte,
[00:04:52] Anabel: dass mir nachher so Fragen aufkommen Gott wie gestaltet sich das und du hast ja da einen sehr persönlichen Zugang dazu weil er ja so eine eigene Geschichte auch damit habt.
[00:05:03] Anabel: Magst du davon bisschen erzählen.
[00:05:05] Susanne: Also das tue ich natürlich entstanden ja basierend auf einem persönlichen Hintergrund
[00:05:12] Susanne: der aber im Buch auch nur kurz angerissen wird weil ich keine Autobiografie geschrieben habe sondern ich möchte das eben dass es allen Eltern zugänglich ist was man vor Ort eben tun kann
[00:05:24] Susanne: sich stärken wie das Thema Bindung haben am Leben schon angerissen aber der in der persönliche Zugang ist natürlich das eine Geschichte bei uns auch dahinter steht das ist bei uns so gewesen dass mein zweiter Sohn
[00:05:40] Susanne: ja wir wussten da nichts von unerwartet für uns mit einer Krankheit geboren wurde die zur Folge hatte dass er dreimal operiert werden musste.
[00:05:50] Susanne: Und dementsprechend wir lange Klinikaufenthalte hatten und uns im Endeffekt nicht vorbereiten konnten das,
[00:05:58] Susanne: ist ja immer so ein bisschen manchmal weiß man ja in Schwangerschaften auch schon dass Kinder mit einem Krankheitsbild kommen.
[00:06:07] Susanne: Nenn jetzt einfach mal klassischerweise die Herzkinder dann können Eltern sich zumindest schon mal damit beschäftigen welche Klinik suche ich mir aus was ist das überhaupt,
[00:06:19] Susanne: kann ich ein bisschen drauf einlassen wir sind da so ziemlich ins kalte Wasser gesprungen und wussten kaum gar nichts und das ist natürlich wenn ja
[00:06:29] Susanne: die Mütter die sind selber schon so erlebt haben eine Geburt,
[00:06:33] Susanne: erstes oder zweites Kind was macht das nur selber mit einem wo möchte man am liebsten hin nach Hause in seinem Bett und das war auch natürlich bei uns alles nett gemachte wollten ambulant entbinden schnell nach Hause.
[00:06:47] Susanne: Und dann ja alles was.
[00:06:51] Susanne: Im Endeffekt in den schönen Büchern auch so drin steht genießen was einem so empfohlen wird die steht TS stammen parat und,
[00:06:59] Susanne: ja das Stück Kisten war drapiert wir hatten uns auch mit CDs vorbereitet auf die Geburt Stichwort HypnoBirthing also wir wollten schön machen uns im Endeffekt.
[00:07:15] Susanne: Ist das bei uns dann eben nicht so gewesen das heißt nach der Geburt stellte man relativ schnell fest.
[00:07:21] Susanne: Da was nicht stimmt bei uns war es eine Darmkrankheit und die und wo eben operativ eingegriffen werden musste und das bedeutet natürlich dass das Kind schnell weg muss.
[00:07:31] Susanne: In die Kinderklinik und man fährt einfach den Blaulicht hinterher in unserem Fall war das so und das macht natürlich Spaß und.
[00:07:41] Susanne: Ja das ist so der persönliche Hintergrund dazu wenn man viele Wochen daneben auch insgesamt dreimal wir waren immer mal wieder zu Hause und dann insgesamt im ersten halben Jahr drei Mal hatten wir längere Aufenthalte.
[00:07:55] Susanne: Und ja das ist im Endeffekt unser Hintergrund gewesen also ich kann da immer schon ganz gut nicht reden,
[00:08:04] Susanne: was mich damals ja einfach noch noch mal zusätzlich.
[00:08:12] Susanne: Wie soll ich sagen geschwächt hat war einfach die Tatsache,
[00:08:18] Susanne: dass ich bisher im Leben wenn ich was nicht wusste dann habe ich ihn ja immer Bücher dazu geholt ich habe mir fehlendes Wissen immer an gelesen,
[00:08:27] Susanne: gibt ja in allen möglichen Bereichen des Internets und eben auch in der Literatur,
[00:08:33] Susanne: immer irgendwas was jemand geschrieben hat aber in diesem Fall war das nicht so es gibt definitiv keine Bücher bisher sie ein darauf vorbereiten.
[00:08:43] Susanne: Nein die in eurem Fall jetzt eben auch Frühchen Geburt meistens weiß man das ja eben auch nicht aber was macht man dann.
[00:08:51] Susanne: Und ist es schon so dass man als Mama ist schon auch viel Zeit hat sich dann damit auseinanderzusetzen also man sieht ständig sie nicht und,
[00:09:03] Susanne: ja viele Stunde vor dem Inkubator Bettchen und,
[00:09:08] Susanne: Gedankenkreisen eigentlich nur darum was kann ich tun was kann ich tun was kann ich hier besser machen die kann ich Bindung herstellen wie kann ich die aktuelle Situation verbessern,
[00:09:19] Susanne: na so das ist so das Gedankenkarussell,
[00:09:23] Susanne: natürlich neben dem Ganzen geht das hier gut geht das gut aus die Sorge geht natürlich dazu kommen aber wenn man sich Wissen anlegen kann dann hat mir das bisher immer geholfen geblieben
[00:09:35] Susanne: das weiß natürlich auch nicht der Fall das heißt es waren so meine Ressourcen so ein bisschen die waren nicht so greifbar,
[00:09:44] Susanne: und das kann ich besonders schlimm deswegen ist das Buch entstanden.
[00:09:49] Anabel: Ja und ja genau ist so habe ich das auch gemacht beim ich saß er dann auch alles war ja Zufall ne du hattest mir das Buch ja zugeschickt,
[00:09:58] Anabel: hast du gesagt na ja bestimmt interessant und zur Rezension und der hat ja,
[00:10:03] Anabel: und das lag dann da und dann kam diese Anfrage und dann sagte ich auf einmal in der Kirche und es war halt wie du sagst dann sitzt dann da einfach stundenlang.
[00:10:14] Anabel: Und hält dieses also in unserem Fall eben halt konnte ich ihn ja auch schon im Arm halten und hält Ihnen und dann habe ich so
[00:10:22] Anabel: einfach immer mal wieder rein gelesen das ist ja auch das Schöne irgendwie dein Buch ist jetzt auch nicht mega Schinken wo man wenn man sieht schon direkt Angst hat überhaupt zu starten dann denkt oh Gott ich das sowieso
[00:10:35] Anabel: ja unrealistisch.
[00:10:37] Susanne: Genau klein und kompakt gehalten dass es ist es natürlich kein Normalzustand den man nach Hartmann ist ein Symptom Zion’s Modus in einer Schockstarre das heißt
[00:10:48] Susanne: viele Dinge die im normalen Leben möglich sind sind da nicht möglich deswegen,
[00:10:53] Susanne: das Buch natürlich auch sehr pragmatisch geschrieben sein kurze Sätze mit Punkten dass man sich schnell an der Überschrift erkennen kann passt das jetzt gerade zu mir brauche ich das Thema noch
[00:11:06] Susanne: MS habe ich das schon deswegen sind die Kapitel auch sehr kurz gefasst.
[00:11:13] Susanne: Ja und die wichtigsten Punkte stehen natürlich drinnen und was ich auch ganz wichtig finde
[00:11:19] Susanne: zu betonen das steht natürlich viel drin aber der Anspruch dass jemand der in der Situation jetzt ist das alles schaffen kann was in diesem Buch steht
[00:11:28] Susanne: den sollte bitte auch keiner haben das haben wir auch nicht geschafft das ist ein Sammelsurium und ein Blumenstrauß der angeboten wird wo man sich für sich das passende rausnehmen kann
[00:11:40] Susanne: Arman soll bitte nicht den Anspruch haben das Bindung in der Klinik nur entsteht wenn ich das auch wieder alles schaffe also im Druck da auch rausnehmen ne ja,
[00:11:49] Susanne: ja das ist ja auch
[00:11:51] Susanne: genau das ist ja auch so individuell wie du sagst ein Kind liegt im Inkubator das nächste kann schon eben Kangoo Ring machen oder also das ist mir auch ganz unterschiedliche Phasen wo die Eltern dann auch mit dem Kind stehen z.b. und dann
[00:12:05] Susanne: war entspannt bleiben sagen okay.
[00:12:07] Susanne: Die nächste Phase wird dann komm und dann weiß ich was ich tun kann wenn es soweit ist also wenn das kleine raus darf dann habe ich schon Ideen was ich dann machen könnte.
[00:12:20] Susanne: Hauptsächlich auf der umgehen wie komme ich aus dem Gedankenkarussell raus wie kann ich mich stärken,
[00:12:28] Susanne: das heißt in der aktuellen Situation bin ich emotional.
[00:12:34] Susanne: Ich nenne das auch absolut nackt Nachgeburten sind Frauen in in einem emotions Zustand der sich.
[00:12:42] Susanne: Nicht mit dem vorher und auch nicht mit dem vor der Schwangerschaft vergleichen lässt und.
[00:12:51] Susanne: Das möchte ich ein bisschen würdigen und dementsprechend auch.
[00:12:57] Susanne: Ja Hinweise darauf geben was was kann ich für mich tun und was sollte ich auch für mich tun also es ist extrem wichtig wenn ich.
[00:13:05] Susanne: Kindern jetzt natürlich speziell in diesem Fall auf das Thema bezogen aber generell wenn ich Kinder stark stark und stärken möchte,
[00:13:13] Susanne: und meine Hilfe da anbieten möchte muss ich selber in einer guten Verfassung sein.
[00:13:20] Susanne: Das bin ich natürlich nicht optimal nach einer Geburt aber wie komme ich dahin das um die Themen geht’s auch ne.
[00:13:28] Anabel: Ja
[00:13:28] Anabel: ja das ist ja total am ja fahren wir mal an hast du einen Tipp für erstmal für die Eltern was können die erstmal in das Selbstanwendung was du jetzt auch geschrieben hast nur dieses bei mir sein gucken dass ich in meiner Kraft bin,
[00:13:43] Anabel: was können die Eltern da schon was ist da sozusagen dahin hast du da einen toptip oder was hat euch am besten geholfen vielleicht auch aus der Erfahrung heraus.
[00:13:56] Susanne: Am toptipp will ich es gar nicht nennen aber so ein so ein Thema was man für sich einfach mal aufgreifen sollte ist was bin ich selber für ein Typ also,
[00:14:08] Susanne: weißt du die Persönlichkeiten der Mütter sind ja sehr verschieden und.
[00:14:14] Susanne: Es gibt bestimmt Mütter die schon ein wahnsinniges Netzwerk an helfenden Engeln haben,
[00:14:21] Susanne: und da gar nicht in so ein großes Loch einfallen dann gibt’s die die das nicht haben.
[00:14:28] Susanne: Die Gründe sind sehr vielfältig wir haben auch.
[00:14:33] Susanne: Mütter in den Kliniken kennengelernt die Situation komplett alleine bewältigen müssen weil der Partner nicht da ist der Bauch in der Schwangerschaft schon nicht da das heißt die Persönlichkeiten der Mütter sind sehr unterschiedlich,
[00:14:45] Susanne: und wichtig ist für sich einfach mal in der stillen Minute zuschauen was tut mir sonst im Leben gut.
[00:14:52] Susanne: Das heißt einfach mal im Rückblick die letzten 20 Jahre wenn ich in einer Situation war die für mich.
[00:15:00] Susanne: Sowas wie eine Krise war wo wo es mir nicht gut ging was hat mir im Nachhinein betrachtet sehr gut getan.
[00:15:08] Susanne: Was sind Dinge die mir generell gut im Leben tun und die integrieren weißt du was ich damit meine.
[00:15:17] Susanne: Für sich schon auch schauen das kann man auch vielleicht in dem Gespräch mit einer guten Freundin mit dem Partner mit der Mutter vielleicht mal reflektieren und aufschreiben dass man sich.
[00:15:31] Susanne: Ein Simson Zettel herstellt.
[00:15:35] Susanne: Was sind die Punkte die ich jetzt davon auch darstellen kann.
[00:15:42] Susanne: Und wenn ich jemand bin den Bewegungen im Wald immer gut getan hat.
[00:15:49] Susanne: Um runter zu kommen der zum Sport musste dann muss ich irgendwie auch gucken.
[00:15:54] Susanne: Was kann ich jetzt tun damit ich das auch so ein Stück integrieren kann und.
[00:16:01] Susanne: Wenn ich jemand bin der sich gerne lieber zurückzieht und sagt es tut mir überhaupt nicht gut dass jetzt so viele Leute anrufen und ich diese Gespräche auch noch schön muss.
[00:16:11] Susanne: Dass ich das entweder schon kann oder lernen muss auch zu kommunizieren.
[00:16:19] Susanne: Und was ich extrem wichtig finde ist für sich zu schauen bin ich jemand der es gerne allen Recht machen möchte und er auch schon mal so gern verbreitet diese Glaubenssätze.
[00:16:31] Susanne: Daso meine Sätze für mich wenn ich sie nicht schon kenne aber vielleicht mal auf Störung,
[00:16:37] Susanne: Und wenn ich sowieso im Leben schon immer allen Leuten recht machen musste dann wird das wahrscheinlich auch in der Klinik zu treffen und das
[00:16:44] Susanne: ist kontraproduktiv das heißt wenn ich jetzt noch schaue dass ich gut aussehe
[00:16:49] Susanne: dass ich es der ich nenne jetzt mal das Beispiel der Schwiegermutter und der besten Freundin und allen recht mache und.
[00:16:58] Susanne: Nicht auf mich konzentriere was jetzt für mich gerade angesagt ist dann wird das wieder mehr kippen und nicht jetzt mehr Energie gezogen also ich bin jemand der dann auch guckt was zieht mir auch Energie,
[00:17:12] Susanne: und was gibt mir die Kraft und diese beiden Punkte die sollte man für sich individuell herausfinden.
[00:17:21] Anabel: Ja das ist auf jeden Fall ein super Tipp weil da kann ja jeder direkt bei sich anfangen und sich schauen.
[00:17:27] Susanne: Weil die Zeit dafür hast du ja und wenn ich.
[00:17:30] Susanne: Das ist auch so ein Thema wenn ich natürlich das ist nett gemeint ganz viele WhatsApp Nachrichten SMS E-Mails Anrufe bekomme aber ich habe eigentlich gar keine Kraft dafür.
[00:17:40] Susanne: Es gibt so was über WhatsApp Gruppen oder jemanden der es im Freundeskreis verwaltet die Freunde informiert was steht gerade bei denen an wie geht’s ihnen der die informiert also Sanson
[00:17:53] Susanne: Gutachter nach draußen dass ich nicht immer das auch vom Thema.
[00:17:58] Susanne: In den Gesprächen kann es mir ja auch passieren dass ich mit Leuten spreche den was auch sehr sehr nah geht und die vielleicht.
[00:18:08] Susanne: Also ich noch mehr stärken muss als mich gerade das heißt dass ich ein Telefonat jemand noch auffangen muss obwohl ich gar keine Kraft dazu habe weißt du was ich meine.
[00:18:18] Anabel: Hoya.
[00:18:19] Susanne: Und das sind alles Dinge die die kann man sich für später aufsparen das tut nicht gut,
[00:18:26] Susanne: scenic ist einfach kein Ort der dich von Grund auf Stern in der Klinik ist man weil das Baby krank ist,
[00:18:36] Susanne: und das ist einfach auch ein Ort der nicht unbedingt mit so einer positiven Maurer besetzt ist,
[00:18:42] Susanne: und von daher muss man da schon sehr auf sich achten dass es nicht noch mehr schlecht als es sowieso schon der Ort an sich tut.
[00:18:54] Anabel: Da gibt es gibt ja tatsächlich auch Kliniken die auf sicher logische Begleitung anbieten also wo die Station tatsächlich eine eigene Psychologin hatte haben uns jetzt in der Klinik Allee.
[00:19:07] Anabel: Und da einfach auf den Hinweis zu na das auch zu nutzen und auch dann vielleicht mit Hilfe der Psychologin diese Ressourcen rauszufinden na die kann einem ja auch noch mal so noch mal was anderes wenn jemand so von außen.
[00:19:20] Anabel: Tiefergehende Fragen formuliert und man das zusammen dann erarbeitet das dann auch wirklich also wie du sagst ist es Hilfsnetzwerk auch wenn man das vielleicht nicht schon automatisch hat.
[00:19:33] Anabel: Dann hat zu gucken vielleicht was bietet deine Klinik auch an an Unterstützung für Eltern an so einer Situation.
[00:19:40] Susanne: Genau dann bitte nicht enttäuscht sein wenn das in der eigenen Klinik gerade noch nicht das alles gab es bei uns leider auch nicht.
[00:19:49] Susanne: Das ist das ist dann leider so dass das Thema wird in den nächsten Jahren noch mehr kommen die Kliniken tun da schon sehr viel die sind bemüht.
[00:20:01] Susanne: Aber daneben auch Frauen denn jetzt eben keine Beratung angeboten wird Wer ist vielleicht sonst da wer steht sonst zur Verfügung und was ich auch ganz wichtig finde,
[00:20:13] Susanne: sind auch nicht immer die besten Freunde die ein sonst durchs Leben begleiten die da jetzt gerade,
[00:20:20] Susanne: zu Verfügung stehen müssen oder sollen da bitte auch nicht enttäuscht sein manchmal ist das auch so dass auch nicht jeder mit so einer Situation umgehen kann,
[00:20:30] Susanne: was ist wirklich Krise das ist grenzwertig und.
[00:20:36] Susanne: Habe aber selber die Erfahrung gemacht diese Gespräche also in der Klinik mit den anderen Müttern die waren auch schon sehr,
[00:20:44] Susanne: also 70 Highland in diese Gemeinschaft zu erfahren und sich dazu öffnen in diesem Kreis.
[00:20:51] Susanne: Auch Gespräche zu suchen und sich nicht zurückzuziehen das.
[00:20:58] Susanne: Also gibt auch unwahrscheinlich viel Kraft weil mehr durch die Situation gemeinsam durchgeht.
[00:21:05] Anabel: Das schaue ich ja dann kommen wir vielleicht jetzt auch noch mal dazu wie würdest du,
[00:21:13] Anabel: hättest du dafür Tipps oder wie habt ihr das so gemeistert eben dieser Kontakt diese Bindung zum Baby wie du sagst
[00:21:20] Anabel: Mutter sitzen da und denken eigentlich nichts anderes oh mein Gott eigentlich müsste ich jetzt halten oder wie soll da Bindung entstehen wenn das Kind da alleine.
[00:21:31] Anabel: Oder wenn ich z.b. mal weg gehe und vielleicht Sport machen gehe oder nicht sofort da sein kann weil eben ich ja auch körperlich vielleicht noch,
[00:21:41] Anabel: beeinträchtigt bin hast du da auch Erfahrung oder ja
[00:21:47] Anabel: einfach noch mal so Hinweise was man aufmachen kann über die Distanz sozusagen um diese Bindung einfach aufrechtzuerhalten dir in der Schwangerschaft wahrscheinlich schon da war.
[00:21:59] Susanne: Anja.
[00:22:01] Susanne: Da gibt’s natürlich Dinge die wir unbewusst schon tun indem wir wenn wir am Bett sitzen wird wahrscheinlich jeder die Situation nutzen wenn Körperkontakt möglich ist.
[00:22:15] Susanne: Das ist aber nicht immer der Fall.
[00:22:18] Susanne: Und da macht sich dann auch die Enttäuschung beides nur das, warum geht das jetzt heute bei mir nicht bei der Mutter nebenan die darf aber känguruhen ich darf noch nicht was ist jetzt also diese Vergleiche.
[00:22:32] Susanne: Und.
[00:22:35] Susanne: Und jetzt gleich ich kann gerne noch darauf eingehen was wir speziell in der Klinik gemacht haben aber was ich auch betonen möchte ist.
[00:22:45] Susanne: Damit nicht so zu haaren dass es jetzt nicht so super rosarot startet wie es in den Büchern sonst drin steht.
[00:22:54] Susanne: Ich habe auch die Bücher zu Hause was
[00:22:56] Susanne: kann ich am besten ist ich habe meinen ersten Sohn nur getragen der hat nur bei uns geschlafen das ist alles rosarot gewesen von daher habe ich diesen extremen Vergleich der jetzt eben nicht möglich war weil in der Klinik ist es schon so,
[00:23:10] Susanne: Kinder intensiv die Eltern gehen um 8 Uhr kannst du bis 19 Uhr noch bleiben je nach Schwester und auf Kulanz,
[00:23:19] Susanne: darf auch nach 10 Uhr anrufen aber es ist die Anwesenheit natürlich nicht erwünscht da soll auch Ruhe reinkommen kann man auch verstehen.
[00:23:29] Susanne: Sind auch immer wieder mittags die Phasen dass man dann auch die Intensivstation verlassen soll es ist auch nicht in jeder Klinik von den Räumlichkeiten her möglich dass Rooming-In sofort machbar ist
[00:23:43] Susanne: das ist auch immer eine Bettenkapazität und je nachdem wie alt die Gebäude sind nicht immer möglich.
[00:23:51] Susanne: Und als ich betonen möchte es das sehr viel Bindungsaufbau natürlich am Anfang,
[00:23:59] Susanne: stattfindet wenn Mama ganz viele Mütter die nach dem Kaiserschnitt sofort das Baby abgeben müssen.
[00:24:06] Susanne: Sitzt jetzt möchte nicht der Fall gewesen ich hatte noch einen Tag wo wir das sehr stark genießen konnten,
[00:24:13] Susanne: aber ich kann auch viel nachholen und da möchte ich auch noch mal so den Ausblick geben es geht irgendwann nach Hause für die.
[00:24:24] Susanne: Für die meisten das manchmal auch einfach betonen.
[00:24:28] Susanne: Und dann kann ich viel machen ich kann ich kann dann wirklich sein so ich trage jetzt,
[00:24:35] Susanne: ganz ganz viel ich kuschel jetzt ganz ganz viel und in dieser Zeit die dann kommen die sollte man nicht so starten durch habe jetzt ein 6 Monate altes Baby sie ist jetzt schon so alt,
[00:24:49] Susanne: den behandle ich jetzt auch so als wenn er 6 Monate alt wäre sondern man sollte ganz bewusst.
[00:24:57] Susanne: Nach Hause gehen und dann so für uns starten jetzt erst die Flitterwochen.
[00:25:01] Susanne: Es geht jetzt heute los wenn wir nach Hause gehen und ich tue jetzt einfach so als wenn ich gerade die Geburt hatte
[00:25:07] Susanne: das haben wir auch gemacht wenn die Telefone ausgemacht wir haben allen gesagt wir sind jetzt zu Hause aber wir brauchen jetzt unsere Ruhe haben uns ins Bett gelegt und haben wirklich
[00:25:16] Susanne: Wochenbett gemacht das empfehle ich jedem Mann kann sich von Hebammen da noch begleiten lassen es gibt sowas wie ein
[00:25:25] Susanne: ein bondingbad da wird dann einfach die kennst du vielleicht auch nach der Geburt wenn das Baby eigentlich auf die Brust gelegt wird und die Mama da ganz intensiv kuscheln kann direkt
[00:25:37] Susanne: das wird kann man nachholen das ist auch sehr heilsam für Baby und Mama.
[00:25:46] Susanne: Und also das ist jetzt so der Nachgang dass ich zu diesen Ausblick noch mal geben möchte dass ich natürlich tragen,
[00:25:54] Susanne: sehr viel nachholen kann,
[00:25:56] Susanne: weißt du wahrscheinlich auch alles noch viel besser aufgrund deines Hintergrundes so viele Studien dazu dass Kinder die getrennt von den Müttern waren was die für eine Verbesserung haben wenn die dann danach ein Jahr lang
[00:26:11] Susanne: altra King durch die Welt gehen was sich bei denen einfach auch was ich alles aufholen kann.
[00:26:19] Susanne: Und oder Kinder die die ersten 12 Jahre in heim und waren wo sich wirklich nicht groß drum gekümmert wurde was da noch möglich ist,
[00:26:28] Susanne: in der Entwicklung nachzuholen indem sie getragen werden.
[00:26:32] Susanne: Dass ich in wirklich Verfechter von Prag das Kind ganz nah immer bei euch nicht alleine lassen und das habe ich auch so gemacht also ich hatte immer das Tragetuch um das ist so der Ausblick.
[00:26:47] Susanne: Dass ich es nach ist also einiges nachholen kann vieles.
[00:26:52] Susanne: Reinigen kann und auch aufarbeiten kann und dass das auch wichtig ist und das natürlich im Anschluss an solche Klinikaufenthalte sowohl für Mama als auch Kind noch mal genau drauf geguckt werden muss.
[00:27:05] Susanne: Und in der Klinik gibt es auch viele Möglichkeiten der muss z.b. immer abgewechselt ist war immer einer da.
[00:27:15] Susanne: Also der nachts ist das einfach nicht möglich aber,
[00:27:20] Susanne: wir haben abends darauf geachtet dass wir zur Krankenschwester die den die Nachtbetreuung hatte dass wir mit der gesprochen haben das hat uns ein gutes Gefühl gegeben
[00:27:30] Susanne: wir sind nicht einfach rausgegangen sagt ja jetzt kommt die Nachtschicht und wir gehen jetzt wandern wir haben immer noch gesprochen haben gesagt so war der Tag heute so ist das vielleicht heute drauf und kann mich vielleicht anrufen waren immerhin Gespräch
[00:27:43] Susanne: und was ich auch noch so als Tipp mitgeben möchte.
[00:27:50] Susanne: Das ist ja nun jemand der da ist also es ist auch nachts jemand da und wenn ich da einen sehr wertschätzenden und guten Umgang zum Pflegeteam Halter.
[00:28:03] Susanne: Dann stört das auch unterbewusst mein Kind das heißt wenn ich.
[00:28:10] Susanne: Deine und sage haben die jetzt überhaupt Zeit und wenn ich da vieles in Frage stelle und wir wissen alle dass in Kliniken.
[00:28:19] Susanne: Ja aufgrund von pflegepersonalmangel alles nicht so läuft wie es sein sollte oder wie wir es uns wünschen würden aber wenn ich nicht in diese Negativspirale in der Zeit rein begebe
[00:28:32] Susanne: und mich auch noch damit beschäftige was mir so auffällt dann wird es nicht gut gehen sondern ich empfehle wirklich in der Zeit.
[00:28:42] Susanne: Das Positive rauszustellen ich werde in dieser Zeit auch nicht.
[00:28:49] Susanne: Wie erzielen können dass die Klinik ihren Personalschlüssel erhöht diese Dinge werde ich alle nicht verändern das heißt.
[00:28:58] Susanne: Wie nehme ich wahr ist bei uns auch so gewesen aber ich sollte wirklich das Kind in den Fokus stellen und
[00:29:08] Susanne: wenn mir etwas auffällt ja klar muss ich es ansprechen aber ich betone auch das ein guter wertschätzender Kontakt und da wirklich auch den Leuten mal sagen hey ich find das
[00:29:20] Susanne: ganz wichtig dass du das machst dass du die Betreuung übernehmen darfst und dass ich die mit dem guten Gefühl in meine Nacht gehen kann.
[00:29:30] Susanne: Und ist es vielleicht möglich wenn ich aufwache und irgendwie Sorgen habe dass ich mich kurz melden kann ob alles in Ordnung ist und,
[00:29:37] Susanne: mit Wertschätzung denen gegenüber getreten habe ich die Erfahrung gemacht dass mehr möglich ist.
[00:29:44] Susanne: Dass man einfach auch mehr Zugeständnisse bekommt
[00:29:48] Susanne: als wenn man so Grenzen aufbaut und sagt ja das ist jetzt das Personal die sind jetzt dafür zuständig ich bin da nicht so intim drin also wir durften zum Schluss morgens die Pflege übernehmen,
[00:30:02] Susanne: wo wir am Anfang dachten wir uns überhaupt ja einbinden die sind sehr dankbar wenn man auch
[00:30:07] Susanne: frag und da kann ich was abnehmen kann ich irgendwo helfen das würde ich empfehlen weil auch in der Pflege,
[00:30:16] Susanne: Mit pflege meine ich jetzt z.b. morgens die haben ja auch ihre Rituale in dem die Frühschicht kommt und sagt so jetzt
[00:30:22] Susanne: immer die Babys um waschen neue Windel gucken ob die Kanülen alle noch liegen und gucken einfach mal was in der Nacht schleicht passiert ist.
[00:30:32] Susanne: Auch diese Pflege darf man nicht unterschätzen das heißt auch in der Pflege baue ich Bindung auf und wenn ich da mit meinem Kind spreche und viel tue.
[00:30:43] Susanne: Und dran bin ist auch das Bindungsaufbau und diese Phasen sollte ich nicht zu passiv sehen.
[00:30:50] Susanne: Das heißt ja das ist ja jetzt nun Windelwechseln ich habe ja auch so dieses Thema der Emmi Pikler des Ansatzes in dem Buch mitbringen die ja sehr klar eine Säule ihres Ansatzes hat das in der Pflege.
[00:31:05] Susanne: Auch bei den normalen Babys Bindungsaufbau passiert es ist nicht nur auf dem Wickeltisch legen und die Windel wechseln und ein bisschen Öl und gut ist sondern er passiert sehr viel
[00:31:17] Susanne: und immer sprechen in der Zeit und das ist etwas was ich machen kann und.
[00:31:26] Susanne: Gibt dann so Kleinigkeiten wer die Möglichkeit hat seine Stimme dazulassen es gibt
[00:31:32] Susanne: diese Abspielgeräte die Dach natürlich nicht so laut gestellt werden z.b. nachts wenn das Baby unruhig ist kann ich Geschichten auch sprechen die die Schwestern dann abspülen lässt und meine Stimme dazulassen ich kann schon mir natürlich Bücher und alles mögliche da lassen
[00:31:50] Susanne: muss man absprechen mit dem entsprechenden Personen vorordner,
[00:31:55] Susanne: ohne zu esoterisch zu wirken viel beten in dieser mentalen Verbindung bleiben mit dem Kind sprechen auch wenn ich nicht im gleichen Raum bin weil nichts anderes tun wir ja auch in der Schwangerschaft
[00:32:07] Susanne: na indem wir auch irgendwie viel in diesem Jahr mentalen Bindungsaufbau betreiben und das kann ich auch danach tun,
[00:32:16] Susanne: das sind so meine Sachen die ich jetzt erst mal so ich sag mal spontan mitgeben kann,
[00:32:22] Susanne: aber das ist alles sehr individuell was wird in der Klinik schon gelebt was passiert da schon.
[00:32:31] Susanne: Die Kliniken sind alle.
[00:32:34] Susanne: Von von dem was sie machen wollen modern ausgerichtet aber manchmal sind die Räumlichkeiten an denen ist dann scheitert oder.
[00:32:43] Susanne: Kleinigkeiten wo ich aber dann selber drauf gucken kann ich da vielleicht selber was machen kann ich mir vielleicht selber eine Duftlampe mitbringen.
[00:32:52] Susanne: Kann ich selber vielleicht auch dass SIE Klamotten aus der Klinik verzichten das habe ich nie gemacht ich habe immer die eigenen Bodys und die eigenen Sachen Schlafanzüge mitgebracht.
[00:33:07] Susanne: Also von zu Hause was mitbringen schon,
[00:33:10] Susanne: Stimme mitbringen Videos mitbringen wenn man mal ganz viel auch den großen Bruder abgespielt per Video aufgenommen und die Stimme transportiert in die Klinik weil der ja auch nicht immer auf die Intensiv durfte.
[00:33:23] Susanne: Und auch umgekehrt Videos wieder zurück gespielt damit die beiden auch in Kontakt standen also.
[00:33:30] Susanne: Das sind die Sachen die,
[00:33:33] Susanne: einfach mal das ist zu müssen an der Oberfläche gegriffen aber die ich natürlich machen kann und ich sollte immer im Gespräch bleiben mit denen die da auch dass ich nenne das wirklich das Hausrecht haben.
[00:33:46] Susanne: Machen das schon ein paar Jahre länger und auch die haben wertvolle Tipps.
[00:33:50] Susanne: Und die haben auch schon mal so Tipps die man nicht gern hören will wie gehen sie doch jetzt bitte einfach mal und schlafen das tut ihnen auch mal gut und das sollte man auch einfach mal machen.
[00:34:02] Susanne: Und diese Ruhe die man dann nachts bekommen zur Regeneration die bringe ich am nächsten Tag ja wieder mit.
[00:34:12] Anabel: Ja war ja da war glaube ich schon wirklich jetzt
[00:34:17] Anabel: Chile Tipps und Anmerkungen dabei die Eltern ja vielleicht auch schon beruhigen oder so ein bisschen auch die
[00:34:26] Anabel: die Situation ja schaffen dieses hin also nicht hinnehmen im Sinne von jetzt.
[00:34:33] Anabel: Welche passiv sondern das erstmal zu akzeptieren meine Klinik ist eben jetzt so das ist wirklich wie du sagts total unterschiedlich dann hat man auch in der zweiten Klinik
[00:34:43] Anabel: 20 Spucktücher selber mitbringen dafür durften wir da immer kommen egal wann wir.
[00:34:49] Susanne: Wir wollten es total unterschiedlich ich durfte da absolut kein anderes Kind rein
[00:34:55] Susanne: beinahe im Freundin da dürfen die Kinder ganz selbstverständlich mit dabei sein die Geschwister also
[00:35:02] Susanne: wirklich es gibt alles und hat alles immer so seine Vor und Nachteile Solar man sollte auch genau beide Seiten sehen und zu diesem Geschwisterkind mitbringen Besuch mitbringen
[00:35:16] Susanne: wenn du in einer Erkältung richtigen Zeit in der Klinik bist wie jetzt z.b. und du weißt dein Baby liegt da du achtest sehr da drauf dass immer nur Papa oder Mama sind und beim Bettchen nebenan
[00:35:27] Susanne: laufen drei Geschwister ständig rein und raus mit verrotten Nasen auf einer Intensivstation,
[00:35:34] Susanne: hast du da auch keine Lust zu das heißt einfach auch die andere Seite sehen dass das ja auch zum Schutz der Babys ist dass sie sich noch ein Infekt obendrauf.
[00:35:44] Susanne: Nehmen ja der Augenklinik Aufenthalt verlängern könnte und der nicht unbedingt dafür sorgt dass sie.
[00:35:53] Susanne: Schnell nach Hause kommen.
[00:35:55] Susanne: Ja einfach auch sich zurückstellen sagt immer den egoistischen Ansatz von ja ist natürlich alles schön aber ich kann in der Kinderklinik nicht alles so leben als wenn ich ein gesundes Baby bekommen.
[00:36:09] Susanne: Und das muss man sich immer wieder vor Augen führen ich bin da.
[00:36:17] Susanne: Nicht weil die Klinik das empfohlen hat jetzt so ja sie bleiben jetzt einfach mal hier sondern auf einer Intensivstation ist man weil man lebensbedrohlich erkrankt ist.
[00:36:28] Susanne: Und weil man da verkabelt liegt schwere Infusionen bekommt und weil es nicht nur ein Jahr keine Kinder Infekt ist.
[00:36:39] Susanne: Das ist auch so.
[00:36:43] Susanne: Ja also ich habe was mir spontan darf noch zu dem Klinik bereichert zum Pflegepersonal ist mir ganz wichtig sich auch immer bewusst machen wir sind die ausgebildet das heißt.
[00:36:58] Susanne: Die sind top geschult dass die auf einer Kinderintensivstation alles richtig machen können.
[00:37:05] Susanne: Basti die Infusion richtig setzen dass die wissen wie viel kommt da rein dass die die Mittel verabreichen.
[00:37:12] Susanne: Das sind aber nicht meine Ansprechpartner wenn ich eine Frage habe zum Stillen das sollte man auch immer wissen und sich auch bewusst machen.
[00:37:22] Susanne: Man kann also nicht von jedem alle Antworten erwarten das heißt ich sollte mir immer die Ansprechpartner für den Bereich suchen und dann suche ich mir halt noch mal eine Stillberaterin auch im Nachgang wenn es nach Hause geht,
[00:37:34] Susanne: frage ich lieber noch mal meine Hebamme auch wenn sie jetzt vielleicht zwei Tage nicht greifbar ist aber dann schiebe ich die Frage auf und bin ich enttäuscht,
[00:37:42] Susanne: wenn die top ausgebildete Kinder intensivschwester selber vielleicht,
[00:37:47] Susanne: noch keine Kinder hart und sagt ja stillen das ist überhaupt nicht mein Bereich also das sollte man auch immer abwägen.
[00:37:57] Susanne: Dass das verschiedene Schwerpunkte sind mit denen man sprechen muss.
[00:38:04] Anabel: Ist das auf jeden Fall so und das fordert einfach viel Geduld und ja aber wie du sagst geht daneben in diesem.
[00:38:14] Anabel: Vorausblick dieses Wissen.
[00:38:17] Anabel: Irgendwann irgendwann ist es zu Ende und dann sind wir zu Hause und es ist hoffentlich alles gut gegangen und wir können dieses Wochenbett einfach noch mal nachholen und genießen.
[00:38:30] Susanne: Ich greife jetzt noch mal du sagst es gerade so ich greife jetzt trotzdem weil das auch so die größte Hürde in meinem Buch war das Thema auf wenn dem nicht so ist.
[00:38:39] Susanne: Ja
[00:38:42] Susanne: ist ein Tabuthema ich möchte trotzdem ansprechen weil das auch ein der letzten Kapitel im Buch ist wenn ich mich mit
[00:38:49] Susanne: leben mit der Sorge um mit der Angst beschäftigen muss wie geht das jetzt hier überhaupt nicht aus also wenn im Kochfeld nicht da ist.
[00:38:58] Susanne: Gehe ich überhaupt nach Hause und wie gehe ich nach Hause.
[00:39:02] Susanne: Auch da sollte ich mir sehr schnell Begleitung suchen es gibt ganz viel was auch da gerade passiert in dem Bereich.
[00:39:16] Susanne: Begleitung die angeboten wird wenn es nicht klar ist was hier gerade passiert und Kliniken haben da mittlerweile auch viele.
[00:39:26] Susanne: Kontaktadressen die sie anbieten können da meint jetzt eben auch wenn eine psychologische Beratung in der Klinik nicht stattfindet und es ist vielleicht auch kein Klinik Theologe da wobei ich auch da ganz ehrlich sage.
[00:39:40] Susanne: Auch nicht jeden Ansatz oder ja.
[00:39:47] Susanne: Ist auch nicht für jeden was das Gespräch ja muss man dann eben auch zuschauen was würde jetzt zu mir passen aber auch da.
[00:39:56] Susanne: Sollte ich mir sofort jemanden suchen weil auch diese Zeit gewürdigt werden muss und.
[00:40:05] Susanne: Wenn das die einzige Zeit ist die ich mit dem Baby habe.
[00:40:10] Susanne: Dann sollte die so gestaltet sein dass ich mich dann da auch.
[00:40:19] Susanne: Ja wie soll ich es ausdrücken ich sollte mir da ganz einfach eine Begleitung suchen die diese Zeit in würdevoller Weise mitgestaltet und weil wir da alle nicht.
[00:40:32] Susanne: Große Erfahrung dran haben die dich wirklich dafür mir da jemand zu suchen der diese Erfahrung mitbringen.
[00:40:43] Anabel: Ja auf jeden Fall auf jeden Fall das macht ganz viel Sinn und das wird.
[00:40:51] Anabel: Ja wird es einfach anders gestalten die Zeit wenn ich die nicht alleine durchleben muss und wenn ich jemanden habe wie du sagst der Erfahrung mitbringt sich vielleicht auch darauf spezialisiert hat oder.
[00:41:03] Anabel: Leben aus eigener Erfahrung da helfen kann.
[00:41:06] Susanne: Genauso hier im Rheinland ich mache ja
[00:41:10] Susanne: Nadja auch im Buch erwähnt ist die Birgit Rutz z.b. die die Foundation Raubtierhaus Angels gegründet hat und über ein sehr großes Netzwerk verfügt,
[00:41:24] Susanne: heißt die ISS Deutschland und auch
[00:41:27] Susanne: ich glaube österreich-schweiz sehr gut vernetzt um sterbe und Trauerbegleitung speziell für verwaiste Eltern und Eltern die in der Situation sind dass sie gar nicht wissen was,
[00:41:42] Susanne: wird passieren wie geht es aus und Frau Wutz sagt auch extra in jedem Interview das selbst wenn alle hinterher nach Hause gehen.
[00:41:52] Susanne: Ist die Beratung und die Begleitung oder ein Infogespräch in der Zeit.
[00:41:58] Susanne: Sehr sehr gut und.
[00:42:04] Susanne: Kann eben auch dazu führen dass diese Zeit viel besser.
[00:42:11] Susanne: Überstanden wird so sage ich jetzt einfach mal und von daher da einfach noch mal der Hinweis,
[00:42:19] Susanne: dann einfach schauen also nenn jetzt einfach noch mal hopes Angels wird findet das im Internet die haben die Homepage und da drunter dann das Netzwerk erfragen.
[00:42:30] Susanne: In die Klinik jemanden nicht anbieten kann.
[00:42:34] Anabel: Das können wir gerne in die Shownotes stellen direkt hier unter die Folge und natürlich auch,
[00:42:41] Anabel: deine Kontaktdaten stell mir auch gerne natürlich hier drunter wenn ihr mir noch mal bei Susanne vorbeischauen wollt gucken wollt was sie noch macht und
[00:42:51] Anabel: den Link zum Buch findet ihr natürlich auch jetzt haben wir auch ganz Überschrift besprochen dann seid Ihr ja bestimmt auch neugierig geworden gerade wenn das ein Thema als was euch jetzt auch betrifft
[00:43:02] Anabel: vielleicht sogar im Nachhinein Navi du auch gesagt hast dass es hätte ich mir damals gewünscht.
[00:43:07] Anabel: Dann ich finde es immer schön anzusehen ok ist kommt dann auch solche Dinge kommen dann und ja für die.
[00:43:16] Anabel: Mütter die Leben jetzt in den Situationen sind die haben die Möglichkeit sich da auch zu informieren,
[00:43:23] Anabel: und da so ein bisschen sich auch selbst zu begleiten mit dem Buch schon mal ja dann herzlichen Dank liebe Susanne für dieses der intensive Gespräch wie ich finde also Donnerstag wirklich in die Vollen geschöpft und.
[00:43:38] Susanne: Ja gerne.
[00:43:39] Anabel: Dann Ziel dagelassen für die Zuhörerinnen und Zuhörer und ja ich glaube das ist,
[00:43:46] Anabel: eine große Inspiration einfache vielleicht auf der Fachleute die sich das anhören
[00:43:51] Anabel: es ist immer noch meine andere Perspektive aus Sicht der Eltern sowas zu hören oder aus genau aus Sicht von Betroffenen das zu hören.
[00:44:01] Anabel: Und von daher war glaube ich jetzt wirklich für jeden sehr viel Infomaterial dabei das freut mich natürlich.
[00:44:11] Anabel: Ja dann herzlichen Dank und dann würde ich sagen verabschieden wir uns jetzt von den Zuhörern und Zuhörern und.
00:44:13: Musik
[00:44:19] Anabel: Den Kaffee trinken.
[00:44:21] Susanne: Okay.
[00:44:23] Anabel: Macht’s gut alle zusammen mach’s gut Susanne tschüss.[/vc_column_text][vc_column_text el_id=”PodcastPlayer”][/vc_column_text][templatera id=”6398″]

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