Bindung

Stellungnahme zum Verbot von Vätern im Kreißsaal

Vätern in den Zeiten von Corona die Anwesenheit bei der Geburt zu verbieten, wirft wiederum viele Probleme auf. Die psychische Belastung bei der werdenden Mutter steigt, was sich negativ auf die Bindung zum Baby und den gesamten Geburtsprozess auswirken kann. Warum, kannst du in meiner Stellungnahme lesen.

Das Geburtstrauma: “Es war eine schwere Geburt” – und jetzt?

Nicht immer erleben Frauen aus den unterschiedlichsten Gründen ihre Traumgeburt. Oft wird angenommen, dass nur ein Not-Kaiserschnitt als belastend oder gar traumatisch erlebt werden kann. Dabei wird völlig das individuelle Erleben unterschätzt. Denn bei einem Trauma oder überhaupt wie eine Geburt erlebt wird geht es niemals darum, wie es für Außenstehende gewirkt hat. Es zählt einzig und allein wie Mutter und Kind die Geburt erlebt haben. So kann auch für manche Frauen, eine für die Geburtshelfer völlig “normal” verlaufende Geburt als belastend oder negativ erlebt werden. Es soll nun das Trauma, seine Auswirkung und Bewältigungsmöglichkeiten beleuchtet werden.

Sei das ‘Mamaversum’ für dein Baby!

Während meiner Ausbildung zur FlowBirthing Mentorin begegnete mir der Begriff des Mamaversums. Im Grunde sagt der Begriff doch schon alles, oder? Ich möchte ihn trotzdem ein wenig mit euch füllen.

5 Tipps zur Bindungsförderung während der Schwangerschaft

Bindung von Anfang an ist ein oft noch sehr unterschätztes Thema, da das Bild vom Baby im Mutterbauch sehr lange Zeit ein sehr passives, bzw. “unkommunikatives” war. Man ging davon aus, dass Babys noch nichts fühlen oder wahrnehmen können und daher auch nicht in der Lage sind zu kommunizieren.
Die pränatale Psychologie stellt einige Forschung hierzu an und konnte viele der alten Einschätzungen widerlegen. Tatsächlich ist es so, dass die Zeit der Schwangerschaft mit die prägendste Zeit in unserem Leben ist.
In diesem Artikel gebe ich euch 5 Tipps zur Intensivierung der Bindung zwischen euch und eurem Baby:

Der bindungsorientierte Kaiserschnitt

Es ist eine Tatsache, dass heute über ein Drittel der Babys in Kliniken durch eine Bauchgeburt, den Kaiserschnitt das Licht der Welt erblicken. Da ich mich sehr für die natürliche Geburt, ohne Interventionen einsetze und meine Arbeit ganz klar dieses Ziel anstrebt, könnte man meinen, dass ich die medizinischen Interventionen verteufle. Doch das tue ich nicht GRUNDSÄTZLICH. Wie ein angemessener Umgang für spezielle Geburten mit Komplikationen gefunden werden kann, möchte ich in diesem Artikel etwas näher beleuchten.

Die haptonomische Schwangerschaftsbegleitung zum Bindungsaufbau

In unserer zweiten Schwangerschaft waren wir natürlich wieder weiter entwickelt, anders informiert und mit einem reichhaltigen Rucksack an Wissen gestartet. Trotzdem war der Reiz wieder da, auch in dieser Schwangerschaft etwas neues kennen zulernen. Mein Mann hatte auf einer Tagung einen Vortrag von Herrn Dr. Djalali aus Düsseldorf zur haptonomischen Schwangerschaftsbegleitung und über haptonomische Geburten gehört. Als er nach Hause kam, war er so davon begeistert, dass er sich wünschte, dass wir auch diesen Weg gehen. Ich hatte mal wieder keine Ahnung, was das eigentlich sein sollte, war aber bereit es auszuprobieren. Über meine Erfahrungen damit, möchte ich nun hier berichten.

Mein Weg zu Windelfrei

Was ist eigentlich Windelfrei? Oder meine Reaktion als mein Mann mich das erste Mal damit konfrontierte: „du bist doch verrückt!“ Denn tatsächlich hatte ich vorher noch nie von dieser Idee gehört. Für mich galt es als das normalste der Welt Babys in Windeln zu stecken. Warum auch immer, denn, wenn man mal eine Sekunde lang darüber nachdenkt macht das wirklich keinen Sinn. Denn, seit wann gibt es Windeln? Seit den 70ern? Und seit wann gibt es Babys? Also irgendwas muss man ja schon vor diesem Marketing Trick mit den Babys gemacht haben. Außerdem, warum sollten wir das, was die meisten Tiere können nicht können? Auch die Tierbabys möchten ihr Nest nicht beschmutzen.

Vater oder Workaholic?

Die Rolle des Vaters in einer Familie ist vielschichtig und verändert sich. Der Vater soll Ernährer der Familie sein, aber auch in der Kindererziehung und im Haushalt präsent sein. Im Besten Falle hat er von Anfang eine genauso gute und innige Bindung zu seinem Baby wie die Mutter. Wie lassen sich diese Anforderungen vereinbaren?

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