Bindung im professionellen Kontext | BVAA #020

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Professionelle Distanz?! – Bindung zu “fremduntergebrachten” Kindern in Erziehungsstelle und Pflegefamilien

Die heutige Folge hat mir ganz besonders viel Freude gemacht für euch aufzunehmen. Daher ist sie auch ein ganz kleines bisschen länger geworden ?
Ich erzähle euch etwas über die Bindungsarbeit in verschiedenen Konzepten/Einrichtungen, wo Kinder fremd untergebracht werden. Natürlich gehe ich da auch speziell auf unsere Arbeit als Erziehungsstelle ein. Ihr könnt davon einiges für euch und die Bedürfnisse eurer Kinder ableiten und mitnehmen. Viel Spaß damit!

Links:

  • Buch: „Bindung bei Pflegekindern: Bedeutung, Entwicklung und Förderung“
    von Katja Nowacki und Silke Remiorz
  • Kostenloser Fachartikel: https://www.moses-online.de/fachartikel-wirksame-hilfen-bindungsgest%C3%B6rte-pflegekinder
  • Ein Video zu dem Thema findest du hier: Bindung mit Pflegekind, in Erziehungsstelle und bei Adoption

Transkript

[00:00:00] Anabel: Hallo ihr Lieben ich bins die Annabel und ich heiße euch herzlich willkommen zum unserem Podcast Bindung von Anfang an.
00:00:01: Musik
[00:00:07] Anabel: Ich werde heute wieder ein bisschen Input fürs Gehirn bringen für alle die sich gerade auch für diese psychologischen Aspekte interessieren und zwar geht’s heute nämlich um Bindung im professionellen Kontext.
[00:00:23] Anabel: Freude damit.
[00:00:30] Anabel: Ja die andere andere wird sich jetzt fragen was ist denn ein professioneller Kontext von Bindung.
[00:00:37] Anabel: Da gibt’s natürlich verschiedenste Formen.
[00:00:42] Anabel: Nicht jedes Kind wächst in seiner Ursprungsfamilie auf.
[00:00:49] Anabel: Und ja jetzt auch mit dem Thema alkoholschädigung in der Schwangerschaft intensiv beschäftigt und haben da die Zahl gefunden das.
[00:01:00] Anabel: Kinder die durch Alkohol in der Schwangerschaft geschädigt wurden.
[00:01:04] Anabel: Also Hirnschäden erlitten haben und dadurch spezielle Anforderungen natürlich auch haben 80% davon nicht in der Herkunftsfamilie aufwachsen das heißt diese Kinder aber auch natürlich viele andere.
[00:01:18] Anabel: Sind aus dem einen oder anderen Grund woanders untergebracht und da gibt’s verschiedene Modelle natürlich kann das auch mal in der Familie sein also.
[00:01:29] Anabel: Großeltern der Onkel die Tante das wäre nicht der professionelle Kontext.
[00:01:36] Anabel: Natürlich auch die Pflegefamilien ist ja eine sehr bekannte unterbringungs Form.
[00:01:43] Anabel: Auch hier würde man nicht von einem professionellen Unterbringung sprechen weil das auch einfach normale Familien sein können und wo der Partner arbeiten geht regulär und.
[00:01:55] Anabel: Die Frau vielleicht auch arbeiten geht aber eben noch Kapazität hat sich um ein oder mehrere Kinder zu kümmern.
[00:02:05] Anabel: Und daher einem Kind ein Platz.
[00:02:09] Anabel: In einer Familie anbietet warst du ja schon auch sehr viel mit bindungsarbeit zu tun hat wenn die Kinder bei einem zu Hause wohnen.
[00:02:18] Anabel: Unsere Form wir sind ja eine Erziehungsstelle dass es schon wieder ein bisschen spezieller das ist eine tatsächlich eine professionelle Unterbringung aber im familiären Kontext also.
[00:02:30] Anabel: Es schon wie eine Heim Einrichtung.
[00:02:34] Anabel: Aber eben Familie das heißt die Wohnung die wir immer wieder also die Wohnung die wir beziehen es eben Biene wird wie eine Einrichtung gesehen aber es wirkt sich jetzt nicht weiter auf unser.
[00:02:46] Anabel: Leben aus und.
[00:02:50] Anabel: Da gibt’s natürlich noch Wohngruppen es gibt Heim Einrichtungen verschiedenster Formen SG,
[00:02:58] Anabel: therapeutische Wohngruppen für Kinder die ganz viel Bedarf haben an therapeutische Unterstützung und so gibt’s eigentlich,
[00:03:09] Anabel: wahrscheinlich kaum was was es nicht gibt ja und da wir ja in der Jugendhilfe,
[00:03:15] Anabel: jetzt schon seit einigen Jahren tätig sind und da natürlich auch schon die andere andere Fortbildung mitgemacht haben wissen wir ja auch was auch da unterrichtet wird was auch in.
[00:03:26] Anabel: In anderen Konzeptionen wie das gestaltet wird also mit Jugendlichen z.b. jetzt sind ja ganz viel Flüchtlinge Kinder unbegleitete,
[00:03:38] Anabel: Kinder z.b. was wieder neun neues Feld eröffnet hat neue Schwierigkeiten erstmal mitgebracht hat.
[00:03:47] Anabel: Und wo ist aber einfach ganz oft um diese Bildungsthemen geht also entweder weil die Kinder bindungs geschädigt sind.
[00:03:57] Anabel: Bindungsstörung ist auch wieder ein weites Feld wo es unterschiedliche Meinungen und Ansätze zu gibt.
[00:04:07] Anabel: Und ja auch die Diagnostik ist da natürlich so dass man.
[00:04:16] Anabel: Immer schauen muss oft haben Kinder die eben in Wohngruppen oder ähnlichen untergebracht sind so spezielle Formate sind mehrere Diagnosen und dann,
[00:04:28] Anabel: ist ja auch immer die Frage was ist der Schwerpunkt der Beeinträchtigung ist das die Bindungsstörung oder ist das was anderes.
[00:04:38] Anabel: Was man sagen kann es z.b. dass wenn.
[00:04:43] Anabel: So ein Trauma so Kinder haben wir auf die Bindungsstörung dann auch aus dem Trauma auch noch heraus eben durch Misshandlung oder Gewalt Erfahrung durch die Bezugsperson was ein traumatisches Erlebnis gleichzeitig ist.
[00:04:58] Anabel: Und dann vielleicht auch eine posttraumatische Belastungsstörung haben.
[00:05:03] Anabel: Die im ersten Moment nicht erkannt wird weiß ich das einfach bei Kinder natürlich auch ein bisschen anders äußert die die haben das vielleicht nicht unbedingt in ihrem sprachlichen Gedächtnis gespeichert dass du darüber.
[00:05:15] Anabel: Reden können das war vielleicht alles auf früh passiert vorsprachlich dann ist es ohnehin schwer da sprachlich ranzukommen.
[00:05:24] Anabel: Und die haben aber bestimmte Verhaltensweisen und hier passiert z.b. öfter auch mal die Fehldiagnose von ADHS weil auch eben Trauma.
[00:05:36] Anabel: Gepaart mit der Bindungsstörung sich so äußern kann dass das Kind einfach nicht,
[00:05:42] Anabel: CISM konzentriert am Unterricht teilzunehmen als so ein klassisches Bike.
[00:05:49] Anabel: Ja es ist gibt natürlich total verschiedene Ansätze wie die Einrichtungen wie die Konzepte,
[00:05:57] Anabel: mit dem Thema Benno sind und aber uns bei den Erziehungsstellen jetzt gerade hier auch in unseren Teams hat sich das auch sehr verändert in den letzten Jahren,
[00:06:06] Anabel: also früher sprach man noch von einer professionellen Distanz die zu waren es also so wie ein bisschen aus dem anal analytischen,
[00:06:16] Anabel: Therapiebereich wo ja auch der Therapeut zum Klienten oder Patienten eine professionelle Distanz wahren sollen abstinente therapeutische vorausgesetzt.
[00:06:27] Anabel: Und so hat man eben auch gedacht macht das Sinn mit den Kindern umzugehen also schon Nähe zugeben aber eben.
[00:06:36] Anabel: Da trotzdem auch seine Grenzen klar zu haben und so ne ja ne professionelle Distanz.
[00:06:43] Anabel: Wir sind die Kinder immer jünger geworden also wir ja mitbekommen habt haben wir ja einen Frühchen aufgenommen haben das noch in der Klinik begleitet,
[00:06:52] Anabel: und da könnt ihr euch ja vorstellen dass das dann ganz schnell vorbei ist mit so einer professionellen Distanz weil,
[00:07:02] Anabel: was braucht ein Baby und gerade ein Frühchen einfach 24 Stunden Körperkontakt und,
[00:07:10] Anabel: adäquates reagieren auf seine Bedürfnisse und und und promptes reagieren wenn es Hunger hat wenn die Windel kratzt und so weiter also,
[00:07:20] Anabel: da sind die Prioritäten klar und an dem Beispiel da weiß man dann gleich okay hier ist ein professionelle Distanz total fehl am Platz weil dann züchten wir uns sozusagen selber einer Bindungsstörung an
[00:07:33] Anabel: für das Kind die wir anders hätten vermeiden können macht also keinen Sinn also wenn man so ein Baby aufnimmt
[00:07:40] Anabel: so wie wir sie jetzt zweimal gemacht haben dann muss man auch bereit sein,
[00:07:46] Anabel: sich wirklich völlig zu öffnen und drauf einzulassen.
[00:07:51] Anabel: Und ist auch klar dass das nicht vom ersten Tag so vom Gefühl ist,
[00:07:56] Anabel: Christian fremdes Kind was man aufnimmt was man was wenn man bei einem wohnt was bei einem einzieht und diese Muttergefühle oder,
[00:08:08] Anabel: diese elterlichen Gefühle die kommen einfach mit der Zeit wir haben das ja jetzt schon einmal erleben dürfen.
[00:08:15] Anabel: Was für eine innige Beziehung da entstehen kann auch zu einem Kind was eben dann gefühlt irgendwann wie wie adoptiert sich anfühlt ja.
[00:08:27] Anabel: Und wenn man da diese Offenheit hat dann kann das gut funktionieren also.
[00:08:35] Anabel: Wir behandeln eben die kinderdiebe aufnehmen genauso wie wir unsere eigenen behandeln dass es unser Konzept.
[00:08:43] Anabel: Das heißt wir haben Familienbett das heißt wir.
[00:08:47] Anabel: Reisen zusammen mehr wir haben wir schlagen überall zusammen auf was natürlich auch manchmal eine Herausforderung ist aber es gibt eben auch ganz andere Konzepte wo,
[00:09:00] Anabel: die Kinder vielleicht älter sind wenn sie aufgenommen werden dann ist die Distanz schon mal
[00:09:05] Anabel: viel größer vielleicht haben sie immer noch die Ursprungsfamilie sehr stark,
[00:09:10] Anabel: bei sich mit regelmäßigen Kontakten dann es ist für die Kinder natürlich auch diese Zerreißprobe,
[00:09:18] Anabel: darf ich jetzt noch eine Mama lieben was passiert dann mit meiner an ich habe doch schon eine und eigentlich will ich ja nichts anderes als von dir geliebt zu werden und warum kann die nicht und warum ist die nicht dann kommen diese
[00:09:32] Anabel: ja hin und hergerissen sein weil es ist ja dann vielleicht schön bei Pflegefamilien Erziehungsstelle oder wo auch immer und man wird so gerne,
[00:09:42] Anabel: da so andocken und die Kinder können dann manchmal nicht weil sie eben noch so zerrissen sind und das ist natürlich dann auch,
[00:09:49] Anabel: für das ganze Systeme Zerreißprobe.
[00:09:53] Anabel: Zu sehen wie man das eine gute Balance bringen kann indem man eben dann schaut das man.
[00:10:01] Anabel: Diesen Herkunft Teil des Kindes nicht völlig ausblendet oder verleugnet oder.
[00:10:09] Anabel: Negativ darstellt das würde das Kind ja nur noch mehr in Konflikt bringen sondern das man ebenda das ist auch bindungsarbeit dass man das Kind annimmt wie es ist.
[00:10:21] Anabel: Mit dem was es mit sich bringt wenn man so eine Arbeit macht überlegt man sich das ja vorher gut ob man das kann und das ganze gilt aber natürlich auch in Wohngruppen wo Schichtdienst es.
[00:10:34] Anabel: Da lässt sich bindungsarbeit gestalten wobei die natürlich anders gestaltet ist da es dann nicht 24 Stunden,
[00:10:44] Anabel: eine Person zuständig sondern das wechselt eben immer wieder.
[00:10:48] Anabel: Und dann im Krankheitsfall dann gibt’s Vertretung da haben die Kinder natürlich nicht unbedingt die Möglichkeit sich jetzt an eine bestimmte Person zu binden aber die suchen sich trotzdem natürlich ihre Leute mit denen sie besonders.
[00:11:02] Anabel: Können.
[00:11:04] Anabel: Und auch da kann man Rituale installieren die dann auch immer passieren und immer Sicherheit geben und gleich sind und für manche Kinder.
[00:11:12] Anabel: Ist das auch erstmal der erste Schritt überhaupt wieder vertrauen,
[00:11:17] Anabel: in so eine Beziehung zu bringen also manche Kinder können ja auch diese totale Nähe je nachdem wie alt die sind schon was die für Vorerfahrung gemacht haben auch erstmal gar nicht zulassen und würden total dicht machen,
[00:11:31] Anabel: für die ist dann so ein Konzept vielleicht sogar das geeignetere und das liegt natürlich an den.
[00:11:37] Anabel: Professionellen Kräften das vorher für jedes Kind genaustens zu eruieren was braucht dieses Kind.
[00:11:46] Anabel: Da es ist natürlich schon manchmal von so dass da auch Fehlentscheidungen getroffen werden klar weil die Kinder natürlich nicht immer schon alles präsentiert haben.
[00:11:58] Anabel: Was bei ihm los ist was was sie noch so mit sich tragen also Sachverhalte die dann das Jugendamt noch gar nicht kennen und so weiter dann ist das Jugendamt und natürlich auch für unter ständigem Druck und.
[00:12:14] Anabel: Ja auch Angst eben vor solchen Fehlentscheidungen und.
[00:12:21] Anabel: Die Kinder kann man sagen brauchen dann auch erstmal diese wie 9 Monate Schwangerschaft sage ich immer aber sagen wir mal so I Yard gutes erste Jahr.
[00:12:32] Anabel: Bist du dann wirklich an so einem Ort angekommen sind so dieses erste Jahr das ist noch dieses
[00:12:39] Anabel: mach mal gucken ob ich hier wirklich bleibe mal gucken ob die das hier ernst mit mir meinen
[00:12:45] Anabel: und noch Unsicherheiten vielleicht geben sie sich dann besonders viel Mühe weil aus der Angst dass man sie ja wieder,
[00:12:55] Anabel: abschieben könnte dass sie wieder eine Trennung erfahren oder eben genau andersrum sie gehen direkt.
[00:13:04] Anabel: In die Themen rein und arbeiten an dir ab und schauen wie du reagierst Das gibt’s alles und so dieses erste Jahr ist dann dieses ankommen und eigentlich kann man dann erst sehen.
[00:13:18] Anabel: Was die Geschichte dahinter ist die Kinder präsentieren meistens dann nach dem ersten Jahr packen die dann aus wenn die sich sicher fühlen bindungsarbeit ermöglicht nämlich auch immer im Raum für die Kinder.
[00:13:32] Anabel: Um ihre Geschichte zeigen zu können und das merken die dann ziemlich bald.
[00:13:39] Anabel: Und wenn Sie diese Sicherheit haben und wissen ok ich habe jetzt.
[00:13:44] Anabel: Gut geguckt und irgendwie ist das ja auch stabil und das ist so egal was ich mache ich bin immer noch als Mensch akzeptiert und geliebt und gesehen,
[00:13:57] Anabel: und respektiert und,
[00:13:59] Anabel: hier passieren nicht die Dinge die mir passiert sind dann haben sie eben so ungefähr nach einem Jahr nehmen Sie das zum Anlass und dann.
[00:14:09] Anabel: Zeigen sie erstmal so den Umfang auch von von ihrem Gefühlswelten und das kann natürlich ne,
[00:14:17] Anabel: auch eine Anstrengung bedeuten den Raum dann zu halten dass die Kinder das auch rauslassen dürfen und,
[00:14:24] Anabel: darüber Geschichte präsentieren können aber das passiert eben wenn man gute bindungsarbeit macht ja man von daher,
[00:14:33] Anabel: kann man nur sagen es ist positiv zu sehen wenn Kinder die solche Geschichten eben haben
[00:14:42] Anabel: also die werden ja nicht einfach so aus Familien rausgenommen sondern eben dann wenn wir in die Kindeswohlgefährdung vorlag,
[00:14:50] Anabel: und so ein Richter sichert sich da auch immer noch mal zehnmal ab vor so was entschieden wird es wirklich hier in Deutschland gar nicht so leicht.
[00:15:01] Anabel: Kinder aus der Familie rauszuholen das muss dann schon dringlich sein und von daher.
[00:15:09] Anabel: Kommst du ein bisschen aufs Alter an umso älter die sind kann man sagen umso mehr haben die ja dann schon miterlebt.
[00:15:16] Anabel: Und ja so ein siebenjähriges Kind präsentiert dann vielleicht schon ganz andere Sachen als Baby.
[00:15:25] Anabel: Und wir haben aber dieser Erfahrung gemacht dass auch alleine nur die Zeit der Schwangerschaft.
[00:15:32] Anabel: Und Geburt dass das sind einfach schon so prägende Erlebnisse und dann einfach auch diese Trennung diese frühe Trennung von der Mutter das.
[00:15:41] Anabel: Ist etwas was die Kinder trotzdem in sich tragen also da kann man nicht sagen na ja das haben die alles noch nicht mitbekommen da haben die es noch nicht gemerkt ist ja super für die Clan die das mitbekommen klar haben die das gemerkt und klar müssen die damit auch das verarbeiten.
[00:15:56] Anabel: Und wie werd er wissen sind gerade diese ersten drei Jahren Entwicklung der enorm wichtig und das hat sich eben auch in die Jugendhilfe übertragen weshalb heute.
[00:16:08] Anabel: Auch schneller reagiert werden kann also früher war das so dass man oft,
[00:16:13] Anabel: immer die älteren Kinder rausgenommen hat aus den Familien die Frauen oft wieder schwanger
[00:16:18] Anabel: geworden sind und das Baby hat man erstmal wieder da gelassen und geschaut bis wieder irgendwas vorgefallen ist oder wieder neue Klarheit war warum es eben wirklich nicht geht und heute.
[00:16:32] Anabel: Ist das auch mein Eindruck aber es ist auch tatsächlich so ich meine die Babys in Erziehungsstellen Das gibt’s bei uns noch nicht häufig und noch nicht lange und mittlerweile gibt ganz viele Anfragen für Baby 2,
[00:16:45] Anabel: da wo eben schon mal vier oder fünf Kinder rausgenommen wurden,
[00:16:49] Anabel: da möchte man dann dass das nächste Kind eben möglichst ein guten Start haben kann dass es sich gut entwickeln kann und man weiß dann eben auch schon über,
[00:16:58] Anabel: die Überforderung der Eltern genauestens Bescheid da gibt’s dann ja auch dicke Akten und.
[00:17:06] Anabel: Gute Austausch auch zwischen den Professionalität.
[00:17:10] Anabel: Ja und auch die Bildungsarbeit mit Jugendlichen oder schon älteren Kindern die wird eigentlich ganz ähnlich aus wie mit den Babys oder den ganz kleinen also da war ich mal einer sehr spannenden Fortbildung.
[00:17:22] Anabel: Wo der Referent gesagt hat ja schnappt euch den Jugendlichen oder eben weiß ich nicht 89 jährigen abends.
[00:17:32] Anabel: Mach den Kakao in der Flasche mit dem Schnuller dran nimm den packt euch zusammen in der Decke auf die Couch nimm den auf dem Schoß und dann darf der seinen Kakao.
[00:17:44] Anabel: Aus der Flasche trinken so jetzt sagt ihr alle was ist das denn für ein.
[00:17:52] Anabel: Das klingt ja crazy ja es klingt crazy.
[00:17:56] Anabel: Aber es ist eben dieses nachnähren also jeder der sich mal so ein bisschen mit dieser Thematik des inneren Kindes auseinandergesetzt hat das ist ja auch eine Arbeit jetzt wieder Erwachsene noch bei sich leisten,
[00:18:09] Anabel: umso früher man eben mit diesem nachnähren anfängt umso leichter wird es natürlich,
[00:18:16] Anabel: klar läuft wieder der Betreuer noch der Junge dann am nächsten Tag rum und erzählt ich trinke auch abends meinen Kakao aus dem Flächen ist auch klar dass es zum auf absoluter Vertrauensbasis.
[00:18:30] Anabel: Aber es gibt eben dieses Gefühl dass es geht ja um das Gefühl es geht jetzt nicht um,
[00:18:37] Anabel: den Kakao oder um den Schnuller oder was auch immer denn da getrunken wird oder,
[00:18:42] Anabel: sag nee Kuhmilch ist Schrott also das irgendwas anderes es geht um die Sache an sich natürlich kannst du dich auch hinsetzen und Sami kuscheln uns in die Decke und lesen und Buch zusammen oder.
[00:18:54] Anabel: Finden dann ganz eigenes Ritual.
[00:18:56] Anabel: Dieser Referent war einfach auch so der hat er ganz viele so extreme Beispiele die wir als extrem empfinden würden aber der hat damit einfach sehr sehr gute Erfahrungen gemacht auch in Wohngruppen tatsächlich auch mit Jugendlichen,
[00:19:10] Anabel: und das war einfach sehr beeindruckend diese Sachen zu hören also dass man wirklich noch mal weil manchmal
[00:19:17] Anabel: es ist ja auch so dass diese Kinder oft auf irgendeiner Stufe stehen geblieben sind also die sind dann nicht wie zehn oder so sondern man hat immer das Gefühl man hat ein dreijähriges vor sich.
[00:19:27] Anabel: Und das ist immer zu sehen also das muss man einfach sehen wo steht das Kind gerade was präsentiert mir das Kind,
[00:19:35] Anabel: ist das jetzt wie ein zehnjähriges ist das wie ein dreijähriges ist das wie ein fünfjähriges und das dann auch da abzuholen weil es bringt gar nichts wenn ich in.
[00:19:45] Anabel: Siebenjährigen habt ihr aber wie ein zweijähriger ist und dann schicke ich dir in die Schule und gucke was passiert weil der wird immer wieder versagen und er wird es nicht,
[00:19:57] Anabel: hacken weil er ja auf dem Stand von dem zweijährigen ist und das bitte auch präsentieren klar kein anschauen reden und alles aber das sieht mal also wenn man da.
[00:20:07] Anabel: In einem professionellen Kontext geschulten Menschen sehen das natürlich die Lehrer sind das auch die sind das nur anders die sehen nur Gott keine Leistung und oh mein Gott der muss gefördert werden und hier und da und tralala.
[00:20:18] Anabel: Dann behandelt man die Symptome also der ist unruhig oder man hat das Symptom der der hat nie Bock oder war das Symptom der steht immer auf und überspielen oder so,
[00:20:27] Anabel: und dann fängt man an jedes Symptom zu betrachten das zu behandeln aber geht gar nicht auf den Ursprung ein und der Ursprung ist eben dass er gerade noch da steckt wo er mit zwei war und das muss erstmal aufgelöst werden.
[00:20:41] Anabel: Und da muss dann hingeschaut werden dann eben auch den Siebenjährigen einfach wie ein zweijährigen mal nicht ist den ganzen Tag behandeln oder so aber,
[00:20:49] Anabel: einfach unsere passenden Situation eben das ins Bett geh Ritual dass das bietet sich einfach gut an das sieht keiner dass keiner bei,
[00:20:57] Anabel: und dann zeigen die Kinder einem auch was Sie brauchen also dann kann man die auch fragen müsste man Schnuller möchte noch mal,
[00:21:04] Anabel: oder vielleicht lachen die auch erstmal am finden das komisch aber ich habe es jetzt aus einigen Erziehungsstellen gehört das dann hat sich auch ausprobiert haben bei ihren Kindern,
[00:21:13] Anabel: Und wenn das mal so dieses erste Verlegenheit so rum war,
[00:21:17] Anabel: ja dann haben dieses auch echt gerne angenommen und dann muss man keine Sorge haben dass sie dann rumlaufen und das Syndrom erzählen und wenn dann,
[00:21:25] Anabel: muss man schmunzeln nehmen und auch keine Sorge haben dass man es dann nie wieder los kriegt oder sowas geht ums nachnähren ja also das was gefehlt hat das was der kleine 2 gebraucht hätte oder.
[00:21:40] Anabel: Die kleine und das noch mal so in vollen Zügen so richtig geben also so richtig überschütten damit weil also gerade so dieses Geborgenheit Liebe zu merken davon kann man nicht zuviel geben man kann die Kinder nicht mit sowas verwöhnen
[00:21:53] Anabel: dass er mal so richtig dass die so richtig satt sind und dass sie irgendwann so richtig sauer ok und dann gehen wir nämlich in die Autonomie und dann.
[00:22:03] Anabel: Der siebenjährige auch automatisch zum siebenjährigen da muss man dann.
[00:22:07] Anabel: Weiter nichts tun natürlich kann man auch therapeutisch und anderweitig schauen jeder Einzelfall muss natürlich genau betrachtet werden aber.
[00:22:16] Anabel: Ich dachte mir das ist vielleicht einfach mal spannend für euch zu hören was es dafür unterschiedliche Möglichkeiten gibt.
[00:22:24] Anabel: Und Wiki andere Kinder eben auch anders aufwachsen ich will das immer bei unserem,
[00:22:29] Anabel: also Jungs und den einen den ich geboren habe der andere der schon vorher zu uns gekommen ist und wo wir immer das Gefühl haben gut die haben sich halt auch gesucht und gefunden der hat auf uns gewartet das hat einfach so sein sollen die,
[00:22:45] Anabel: sind ja wie Zwillinge und für die war das jetzt auch gar kein großes Thema dass wir noch mal ein Kind aufnehmen was nicht in meinem Bauch war.
[00:22:54] Anabel: Also dieses Kind war ja schon im Krankenhaus und wir haben die da auch gut immer mit integriert und begleitet und ihnen davon erzählt und haben sie auch vorher gefragt was sie denn davon halten würden wenn wir jetzt.
[00:23:07] Anabel: Ein Kind aufnehmen würden und für die sind so andere Lebenskonzepte einfach nicht fremd Claudia Lebens auch bei meiner Mutter also die Oma der lebt ja auch ein Mädchen was nicht in Omas Bauch war und das ist,
[00:23:22] Anabel: für Kinder dann auch eigentlich kein also ist kein Thema für die die nehmen diese Kinder ganz selbstverständlich an und die haben auch unseren kleinen jetzt,
[00:23:31] Anabel: kann selbstverständlich angenommen der darf ja sein und der hat hier seinen Raum und Platz und,
[00:23:37] Anabel: wenn der halt mal Mama und Papa auch wirklich mehr trinkt braucht ist das auch kein Thema und das ist aber auch eine gute Vorarbeit gewesen dass wir die in diesem Prozess,
[00:23:47] Anabel: ständig mit dabei hatten dass die sich integriert gefühlt haben dass sie sich.
[00:23:52] Anabel: Abgeholt gefühlt haben doch auch die Rückmeldung im Kindergarten die war ganz begeistert dem sollte also an habe euch müsst ihr uns gar nicht erzählen die Jungs die können das so toll alles berichten für die ist das ja alles klar und,
[00:24:07] Anabel: und die ja konnten eben auch alle Ihre Fragen und was sie zu sagen hatten immer bei uns haben Sie immer Gehör gefunden.
[00:24:16] Anabel: Ja spannend oder also ich find’s total spannend und ich weiß dass viele das spannend finden weil die sagen auch davon habe ich noch nie gehört und toll und WoW und das ist sowas.
[00:24:28] Anabel: Und ja ja.
[00:24:33] Anabel: Jetzt habe ich genug erzählt dass würde ich sagen ihr habt einen Einblick gekriegt was.
[00:24:39] Anabel: Was bedeutet wenn man so eine bewusste bindungsarbeit leistet oder macht also ja aber ich meine irgendwie machen wir das ja alle sowieso und intuitiv und manchmal.
[00:24:52] Anabel: Muss man Zeit auch noch mal so wenn eben spezielle Geschichten gerade im Hintergrund auch sind dann macht man es vielleicht einfach noch mal in Stücken bewusster ja.
[00:25:02] Anabel: Gut dann freue ich mich natürlich wenn ihr die Folge wieder bewertet es ist toll auf Rückmeldungen zu bekommen
[00:25:11] Anabel: das macht mir richtig Spaß und genau deswegen mache ich es mir auch Spaß macht und es soll euch weiter bringen also schick mir auch gerne Themenwünsche und vor allem kläre ich natürlich auch
[00:25:24] Anabel: gerne noch alle Fragen weil.
[00:25:26] Anabel: Was ich jetzt erzählt habe ist für mich selbstverständlich aber ich weiß wenn man wenn man selber über sowas reden über was man immer redet oder viel redet dann,
[00:25:37] Anabel: komm vielleicht anderen die das zum ersten Mal hören noch nicht auf da drüber gehört haben doch noch mal andere Fragen als wie ich mir das jetzt vorstellen könnte,
[00:25:46] Anabel: okay ich glaube ob es verstanden manchmal habe ich so eine komische hirnknoten satzbaumeister gut also wenn ihr Fragen habt einfach fragen.
00:25:48: Musik
[00:25:55] Anabel: Alles klar dann wünsche ich euch jetzt noch eine wundervolle Zeit und verabschiede mich bis ganz bald mach’s gut ciao.

00:00:00: Hallo und herzlich willkommen meine Lieben! Ich freue mich sehr, dass ihr wieder dabei seid bei einer neuen Folge in unserem Podcast “Bindung von Anfang an”. Heute habe ich wieder was
00:00:00: Musik
00:00:12: sehr Spezielles mitgebracht, worüber ich mich total freue. Es gibt nämlich heute wieder ein Interview für euch und zwar habe ich eine
00:00:19: echte Powerfrau heute hier zu Gast Nina Winner. Die Soul-Mama,
00:00:25: höchstpersönlich wird sich jetzt noch mal für euch vorstellen und ich wünsche euch ganz viel Spaß dabei.
00:00:44: Ja, hallo Ihr Lieben! Ich freue mich sehr heute in dieser Form mich mit euch verbinden kann
00:00:48: ich bin immer schnell Emotional-Couch für Frauen und habe mich eben spezialisiert auf
00:00:54: alle Frauen-Themen rund ums Mama-sein. Angefangen von Kinderwunsch, über die Schwangerschaft, die Geburtsvorbereitung und dann natürlich die Arbeit mit mit den Mamas, was dann natürlich auch oft in der Traumaheilung ist
00:01:09: und auch in der Burnout-Prävention.
00:01:12: Und das ist meine Aufgabe – glaube ich – für die ich da bin und die mich auch sehr stark erfüllt und freue mich, dass ich heute ein bisschen über meine Arbeit sprechen kann,
00:01:26: danke Anabel.
00:01:29: Ja, sehr gerne das ist ja für mich ist es ja auch ein Herzensthema, gerade alle diese Thema rund um Bindung und Geburt und
00:01:39: ich habe es in anderen Folgen schon gesagt Bindung ist ja nicht immer nur
00:01:43: die Mutter-Kind-Bindung, sondern das es eben auch auf oft dieses “Wie bin ich bei mir?”
00:01:51: Ich nenne es dann Selbstnnbindung, man kann wahrscheinlich es auch Selbstliebe auch nennen. Wenn Bindung Liebe ist, dann ist Selbstanbindung auch Selbstliebe und das ist,
00:02:01: finde ich sehr wichtig – gerade nach einem Geburtstrauma – anzuschauen, weil das ja doch oft für die Frauen so ein erlebter Bruch ist, indem wie sie es in der Schwangerschaft haben
00:02:14: Schwangerschaft war vielleicht schön und sie hat einen guten Kontakt und dann kam dieses absolut überwältigende Erlebnis.
00:02:22: Und dann: Wo den Faden wieder aufnehmen?
00:02:25: Wo kann ich wieder anfangen? Wie erlebst du das in deiner Arbeit? Was sind so die ersten kleinen Schritte, die die Frauen dann wieder gehen können?
00:02:36: Es ist wirklich so, dass das gerade das Geburtstrauma selber ganz tiefe Spuren hinterlässt, weil es einfach als Teil unserer Sexualität,
00:02:51: also Teile unserer Grundbedürfnisse abdeckt und da eine Verletzung natürlich dann auch wirklich
00:02:56: gröbere Auswirkungen auf unserem Gesamtorganismus hat. Nicht nur Körper, sondern natürlich auch die Psyche und
00:03:05: da ist es anfangs sicherlich wichtig, also ich setze da an, dass es,
00:03:10: am Anfang mal wieder darum geht wieder ins Spüren zu kommen also eine Verbindung zum Körper wieder herzustellen, weil der Körper an sich
00:03:18: die Kapazitäten hat und die Ressourcen hat, um um sich selber zu heilen. Also man sieht, dass wenn man auf andere Säugetiere schaut, gerade Beutetiere, die
00:03:30: in der Wildnis leben und die ja eigentlich tagtäglich,
00:03:34: da dem Tod entkommen und die eigentlich dann auch schwer traumatisiert sein könnten,
00:03:41: was sie aber nicht sind, weil sie einfach die angeborene Fähigkeit haben dieses Trauma abzuschütteln. Das heißt, es ist dem Körper gegeben diese Fähigkeit auch dramatische
00:03:53: Erlebnisse, das sind dann wie so Energie-Blockaden im Körper abzuleiten, auszuschütteln.
00:04:03: So setze ich an in der Arbeit mit den Frauen. Das heißt da, dass wir gar nicht allzu groß in die Geschichte selbst eintauchen, sondern wirklich bei den Symptomen im Körper ansetzen,
00:04:14: was ja oft nach einer traumatischen Erfahrung wirklich in dieser
00:04:19: Taubheit ist, also dass man dann auch überhaupt gar kein […]
00:04:25: Ja man fühlt sich wie in so einer Blase, in so einer tauben Blase, dass das teilweise die Frauen ja auch sagen, Ihnen fällt es sehr schwer Liebe zu spüren für dieses Kind,
00:04:35: was dann natürlich noch mal dazu führt, dass sie das ja einfach wahnsinnig große Schuldgefühle und Schamgefühle auch haben,
00:04:43: also dieser Taubheit und was dann aber wieder dazu führt dass dann dieses Erlebnis, was er irgendwo verarbeitet und
00:04:51: losgelassen werden will dann eben in so Panikattacken oder Albträumen oder Flashbacks so wieder nach oben kocht.
00:05:00: Da
00:05:03: habe ich wirklich gute Erfahrungen damit gemacht, beim Körper anzusetzen und das so auszuleiten über wirklich geführte Bewegungsabläufe,
00:05:11: die eigentlich ganz unspektakulär daherkommen und aber viel auslösen können. Also wo dann die Frauen dann auch berichten, dass sie
00:05:20: entweder sehr sehr stark weinen müssen,
00:05:23: ohne jetzt emotional in dieser Geschichte zu sein, sondern einfach das kommt so über wie. Was wirklich sehr körperlich ist oder auch so ein Schütteln, ein Zittern,
00:05:34: dass da einfach sichtbar wird, dass diese ganz, ganz festsitzende, blockierendeTraumaenergie dann wieder ins.
00:05:42: Fließen kommt, also das ist bei mir immer der erste Ansatz ins Spüren und dann ist Ableiten zu kommen.
00:05:50: Und dann einfach auch wieder schauen wie kann man dann da ansetzen beim Körper dass es wieder zu dieser Verbundenheit kommt, weil er einfach einen einem Trauma und kackt das Geburtstrauma.
00:06:04: Handelt halt immer von einer Grenzverletzung also unsere Grenzen wurden da absolut überschritten und verletzt.
00:06:12: Körperlich und auch psychisch seelisch auch.
00:06:15: Und da die Verbundenheit wiederherzustellen und dieses dieses traumatische Erlebnisse zu integrieren wieder in das Leben also für mich ist da die Heilung eines Traumas jetzt nicht.
00:06:27: Das wieder so alles ist wie vorher ja dass man da den Anspruch hat als muss es muss mir wieder so gut gehen wie vorher sondern dass man es wirklich so ganzheitlich sehen kann.
00:06:38: Und diese Erfahrung in in dieses in das gesamt Leben integrieren kann also da auch wirklich noch.
00:06:45: Gemeinsam nachschauen kann was sind da die Lebensthemen dich vielleicht vorher auch schon nach Auflösung gestrebt haben wo jetzt das Geburtstrauma dann.
00:06:57: In dem ist es dann gib fehlt quasi so als Aufruf an die Frau hätte gibt’s was da musst Du absolut hinschauen und,
00:07:07: was ich eigentlich immer so ganz schöne Prozess finde wenn man sich dieses Gesamtbild anschaut weil dann wirklich auch sehr viele Frauen,
00:07:15: dieses negative Erlebnis irgendwann so integrieren können dass sie daraus erfüllt Kraft schöpfen können weil sie durch dieses Erlebnis der viel über sich gelernt haben sich jetzt viel besser abgrenzen können,
00:07:30: besser auf sich schauen können also da auch irgendwo dieses ganz schwere und dunkle Thema diesen Lebensabschnitt.
00:07:39: Dann soweit mit sich heilen können dass dass das ja fast wie so ein Schatz für sie geworden ist Nervosität wo sie gewachsen sind also am,
00:07:52: das bin ich eigentlich mal ganz wunderbaren Schlüssel weil man da nämlich aus diesen
00:07:56: ich wünsche dass er nicht mir passiert und warum gerade eh und was hätte ich anders machen sollen dass man da so rauskommt aus diesem Gedankenkarussell und das annehmen kann.
00:08:08: Und sich selber vergeben kann und allen Beteiligten vergeben kann umso dann auch irgendwie irgendwann in diesem Prozess der Dankbarkeit zu kommen ja weil.
00:08:19: Also auf einer ganz anderen Ebene haben ja sowohl die Mutter als auch das Kind.
00:08:28: Dass ich Anteile diese Erfahrung ausgesucht um etwas Bestimmtes zu erleben und um das aufzulösen vielleicht eben gerade auch nicht mehr so so schönes mal darüber bindungsstrich vielleicht auch gerade in dieser.
00:08:43: In dieser Situation von diesem Gefühl der Getrenntheit wieder zum Gefühl der Verbundenheit zu kommen.
00:08:50: Also sich da diesen Prozess noch mal zu erarbeiten deshalb bin ich halt gerade die Trauma Arbeit.
00:08:58: Extrembereich handwo ja viele dann immer sagen habe aber ist es nicht arg wenn du dich damit beschäftigst und und zärtlich das nicht aus oder zieht sich das runter macht dich das nicht traurig und natürlich berührt es mich.
00:09:12: Immer wieder aber.
00:09:15: Ich find’s auch wahnsinnig schön diesen Prozess dann mit begleiten zu dürfen wo du dann wirklich siehst wow aus dieser verletzten Frau schält sich.
00:09:25: Schält sich noch mal eine ganz andere Version von dieser Frau raus also es ist eigentlich eigentlich es was richtig richtig schön ist.
00:09:35: Ja auch total spannend ja ja das ist auch mein Erleben das ist immer irgendwie doch eine Chance
00:09:43: liegt in diesen Situationen und das Spannende ist ja auch dass so ein Trauma ja total individuell.
00:09:51: Er liebt es na also es ist ja nicht so das egal also
00:09:55: vielleicht denken dass manche ein Kaiserschnitt ist immer ein Trauma oder Notkaiserschnitt ist immer ein Trauma weil dann ist das ganz schlimm und ganz schnell nee das ist wirklich jetzt also diesen Satz ne was für einem Trauma ist von anderen schlechter Tag
00:10:09: also das ist wirklich kommt ja auch so viel mehr
00:10:14: drauf an als wie du sagst als ob du diese eine dieser eine Moment sondern.
00:10:20: Vermutlich findet man eben in der Lebenslinie doch Dinge davor das finde ich auch immer wieder,
00:10:26: total spannend weil ja das ist das Geschenk was das Kind was die Geburt hat sozusagen mitbringt was wir Auspacken dürfen und in der Geburt sagt man ja so schön der wird ja auch das Innere nach außen.
00:10:40: Und wenn da eben was ist was sich zeigen möchte zeigt es sich ja super.
00:10:46: Auf alle Fälle ja es ist auch so individuell weil ja jeder anderen lebensrucksack mitbringt
00:10:54: und der das traumatische also das was ein Erlebnis zum Trauma macht ist im Grunde dass das Gefühl also auch vom Körper her nichts sich nicht,
00:11:05: wären nicht kämpfen zu können nicht flüchten zu können und dann in dieser Situation so erstarrt zu sein und das ist eigentlich ein ganz natürlicher Reflex
00:11:16: also wie gesagt das ist da haben wir da haben wir ja wirklich fast alles gemeinsam mit den Säugetieren nur dass wir uns dann teilweise weil unsere Gehirn Cup
00:11:25: Ideen so hoch denn selber im Weg stehen.
00:11:29: Weil der Körper an sich der drängt immer nach Heilung also all die Symptome die man dann nach einem Erlebnis die dann auftauchen die teilweise auch sehr subtil und komplex sein können und so vielschichtig das man
00:11:42: dass man es gar nicht mehr so gut auseinander sezieren kann wo man dann weiß er das Bein Trauma aber es ist kein Inhalt,
00:11:50: also es kann eben auch so depressive Verstimmungen sein Schlaflosigkeit teilweise Taubheitsgefühle in bestimmten Körperregionen sowas,
00:12:00: ich hatte eine Mutter die hat sehr stark und unter so chronischen Kopfschmerzen gelitten
00:12:08: Und und Herzrhythmusstörungen sind auch ganz ganz oft kommen ganz also habe ich schon echt
00:12:13: einige Frauen gehabt die da Herzrhythmusstörung hat was eigentlich auch ganz klar ist weil sie ja ein gebrochenes Herz hat ja weil
00:12:21: weil sie da wirklich sehr tief verletzt wurde und das darf man auch nicht unterschätzen diese Herz Gebärmutter haben Verbindung Dieter da ist die dann die dann wirklich.
00:12:31: Ja getrennt ist aber wir dürfen es nicht.
00:12:37: Zu also man darf gar nicht so so so krass sagen dass es jetzt,
00:12:42: weil sie wird durchgeschnitten ist und man müsste da wieder die Verbindung suchen sondern ist es eher so dass die immer da ist
00:12:50: aber das ist wie durch dieses Taubheitsgefühl so überlegt ist dass man es nicht mehr spüren kann und das Gefühl hat man ist vollkommen getrennt,
00:13:00: aber es ist möglich da wieder einen Zugang dazu zu finden weil es bleibt vorhanden es ist nur blockiert.
00:13:10: Ja also der Schreck steckt noch in den Gliedern fest ist ja,
00:13:15: vor dieser Spruch Nanda ich habe es auch irgendwo gelesen die Antilope die fast vom Löwen gefressen wurde liegt ja dann da wie tot
00:13:24: und sobald sie außer Gefahr ist lässt die diese ganzen angestauten Adrenalin und Stresshormone raus indem die irgendwie ein drei Meter hohen Sprung
00:13:34: macht und losrennt und damit baut die bis dann und schüttelt sich und uns wieder.
00:13:40: Genau genau.
00:13:41: Sie wieder fressen.
00:13:42: Ich habe da ich habe das so einen angeleiteten Bewegungsablauf entwickelt wo man das eben dann durchläuft diese Phasen diese Bewegungsphasen also wo man von dieser von dieser erstarrt height
00:13:54: in dieses Zittern und schütteln kommt und dann wirklich in eine sehr starke Bewegung die.
00:14:02: Ja für uns vielleicht auch ungewohnt sein kann.
00:14:06: Die aber ganz viel lösen kann also wo dann auf einmal fängt der Körper an zu kribbeln und es sind wieder Regionen spürbar die vorher nicht so spürbar waren also das ist das ist total schön den Prozess dazu Begleit.
00:14:20: Ja
ja wie bist du denn zu deinem Thema gekommen das ist mir am Anfang gesagt das ist deine Aufgabe.
00:14:29: Hierfür die Frauen da zu sein und du machst es so ein Jahr mit einer gefühlten Leichtigkeit auch.
00:14:36: Also es ist ich weiß nicht inwieweit wir da jetzt ins ins spirituelle abwenden werden aber ich habe.
00:14:46: Ich habe.
00:14:49: Ja doch sehr viel auch mit nicht mit mir beschäftigen mit meiner mit meiner Vorgeschichte mit meinem vorleben.
00:14:57: Und da war immer die Arbeit mit den Frauen da also es ist echt weiß auch noch als kleines Kind und dann als Teenager dass es mir immer.
00:15:07: Passiert ist quasi dass ich.
00:15:11: Dass ich anderen geholfen habe also das dass ich da dann teilweise auch meine Freundinnen und meinte sogar meine eigene Mutter gekauft habe und natürlich habe ich damals noch das Label.
00:15:25: Ja das wusste ich nicht weil immer Tänzerin werden ja bin das auch geworden habe das auch ausgeübt aber bin dann halt immer mehr ins therapeutische gegangen.
00:15:34: Aber das war irgendwie immer schon Teil von mir,
00:15:37: und was bei mir der Schlüssel war waren die Kinder also jetzt noch gar nicht mal meine eigenen also noch bevor ich selbst schwanger war und den Kinderwunsch hatte hatte ich immer also.
00:15:51: Meine Verbindung zu Tieren und Kindern war immer da und es war immer auch,
00:15:57: das musste ich für mich selber auch lernen weil ich eben einfach sehr empathisch bin und auch hochsensibel dass ich da
00:16:05: Dinge gespürt habe die teilweise sehr unangenehm für mich waren also die mich dann auch überfordert haben weil ich mit ihnen nicht umgehen konnte weil ich nicht wusste wo die herkommen.
00:16:15: Kommen die von mir kommen die von meinem Gegenüber und das musste ich mir halt erst erarbeiten mittlerweile ist es halt ein wahnsinnig tolles Werkzeug in meiner therapeutischen Arbeit weil ich halt wirklich.
00:16:27: Beim Gegenüber Dinge spüren kann die die sie selbst noch gar nicht spüren kann.
00:16:38: Ja ich glaube deshalb fällt es mir auch leicht da diese schwere Arbeit teilweise gerade in der Trauma Arbeit auch zu machen weil.
00:16:49: Ich kann es mir gar nicht anders vorstellen muss ich jetzt ehrlich sagen es kommt halt so zu mir und um.
00:16:59: Ja deshalb deshalb sage ich da auch wirklich sind es Männer meine Lebensaufgabe weil ich wüsste gar nicht.
00:17:04: Was ich sonst machen sollte genau.
00:17:10: Also war ja und du arbeitest ja auch online also bei Soul Mama ist ja die Plattform wo man ganz viel von dir findet und z.b. auch den Flug der Phönix Frau.
00:17:24: Richtig ja.
00:17:25: So ein toller Titel.
00:17:27: Danke.
00:17:31: Ja magst du dazu was erzählen also wie aus einer Online Arbeit aussieht das ist ja für viele dann doch noch ein bisschen um.
00:17:38: Das ist richtig ja.
00:17:39: Also ich habe wir haben ja zehn Jahre lang in Wien gelebt und dort habe ich auch in freier Praxis gearbeitet als Therapeutin und
00:17:50: weiß also wie das wie das quasi so im richtigen Leben ist offline und das hat sich,
00:17:58: es war schon länger irgendwo bei mir so eine Sehnsucht da mich noch mit mehr Menschen zu verbinden und
00:18:06: deshalb ich finde es einfach wahnsinnig faszinierend und toll was jetzt für uns möglich ist also dass wir da jetzt in einer Zeit leben wo das möglich ist sich so zu verbinden wie wir uns jetzt hier verbinden,
00:18:17: das heißt ich war schon immer fasziniert von der Art zu arbeiten aber der der wirkliche Schlüssel dann war unser Umzug aufs Land,
00:18:27: Arm in eine absolut traumhafte Gegend wo aber klar war dass ich so wie ich bisher gearbeitet habe nicht mehr weiterarbeiten kann weil das einfach das Einzugsgebiet viel zu klein gewesen wäre.
00:18:41: Das heißt ich habe mich dann einfach zu 100% in die Online Arbeit gestürzt und war aber anfangs noch skeptisch ob das so übersetzen wird ob das auch wirklich in der Teeregal therapeutischen arbeiten mit so sensiblen Themen.
00:18:56: Ob das zu übersetzen kann muss aber sagen dass es.
00:19:02: Nicht nur bei den Online Kursen selber aber natürlich auch in den eins zu eins Coaching sowie wir uns jetzt da so sehen.
00:19:10: Genauso gut funktioniert also ich genauso gut mich einsperren kann in die Frauen
00:19:15: Und mal genauso gut eine eine therapeutische Einheit halten kann
00:19:21: in den Online Kursen Seilbahn die ich der Anbieter und eben auf das programm Flug der Phönix Frau war sehr einfach auch so ein ein traumaheilung Programme ist ein Prozess den ich,
00:19:32: mit.
00:19:34: Mit Begleiter aber nicht eins zu eins was mir so ein Selbstcoaching geht da sehe ich sogar dass die Frauen weniger abhängig von mir werden,
00:19:46: weil es so im therapeutischen Setting merkt man das,
00:19:49: nicht beeilen aber doch bei einigen Klienten dass die die wissen ob jede kommen jede zweite Woche zu mir und die Nina die macht das dann schon und das ist irgendwo.
00:20:01: Ja entwickelt sich da so ein bisschen so einer Abhängigkeit,
00:20:05: von dieser Person die da dann die Weiterentwicklung oder die Heilung vollführt und mir ist aufgefallen dass das die Frauen in diesen online Programmen doch mehr noch in die.
00:20:17: In die Selbstbestimmung gehen weil sie wissen okay es ist von mir abhängig wie viel dich tun darf,
00:20:25: wenn ich es nicht tue es wird kein anderer für mich tun die nina ist zwar schon auch da wenn ich Fragen habe oder nicht weiter komme aber die Arbeit die Materialien dich dazu Führungsstelle die muss ich schon selber machen.
00:20:36: Und von daher habe ich das wirklich gute und positive Erfahrung mitgemacht was mir auch aufgefallen ist gerade im.
00:20:43: In der trauma-heilung und auch in der Burnout-Prävention dass die dass die Hemmschwelle natürlich viel niedriger ist sehe ich da online mit jemanden zu verbinden.
00:20:53: Und denen das Herz auszuschütten und da die Dinge zu bearbeiten als jetzt
00:20:57: gerade für Mamas ja die vielleicht einen kleinen Kindern zu Hause sind als sich jetzt da ein Babysitter organisieren zu müssen dann anzuschauen okay wo gehe ich dahin wo in meinem Umkreis gibt’s da jemand.
00:21:09: Der vielleicht auch noch gut zu mir passt das kann man sich ja auch nicht immer aussuchen wer passt da jetzt zu mir mit dem kann ich mir vorstellen zu arbeiten
00:21:16: von daher ist es glaube ich für beide Seiten sowohl für mich als auch für die Frauen wirklich ein großes Geschenk das.
00:21:23: Dass wir da uns jetzt so miteinander verbinden können so ist das gekommen und so ist auch die soll Mama Plattform.
00:21:30: Immer mehr gewachsen mit mit Angeboten ja rundum Schwangerschaft Geburtsvorbereitung und daneben auch das Leben als Mama und des,
00:21:41: das wächst so intuitiv ja da kommt es stetig stetig was neues dazu was dann so.
00:21:50: Auf die Welt gebracht wird vielleicht ist es auch damit ich dann ich habe jetzt drei Kinder aber sonst hätte ich vielleicht 456.
00:22:00: Ok
00:22:02: Also wenn ihr seht es füllt sich nicht mehr auf der soll Mama Plattform mit neuen Kursen dann will.
00:22:07: Dass Nina gerade ein anderes Schwangerschaft pro ich echt.
00:22:10: Könnte sein ja.
00:22:14: Ja was ist wirklich also diese anderen Arbeit ich hatte auch schon ein paar zur Krisenintervention also fast so Sitzungen also direkt nach der Geburt
00:22:25: mama mama ist halt mit Kaiserschnitten die ganze Hause nur liegen dürfen das Baby ja haben mitten auf dem Land sind wo sollen die hin die können,
00:22:33: mich jetzt in die Stadt fahren und mit ihrer Wunde und allem und es war auch oft so dass es auch einfach gereicht hat einfach noch mal so paar Gespräche bisschen was noch mal.
00:22:46: Hast du noch so frisch ne sagen lassen runterkommen lassen und ja.
00:22:54: Der ist fast gar nicht anders möglich weil man hat eine Hebamme die so eine Ausbildung hat aber ich habe das sind auch die wenigsten.
00:23:01: Eben und auch die müssen ja schauen dass sie da ihre Thorsten zusammenhalten wenn die jetzt auch noch die Seelsorge von all ihren Frauen übernehmen müssten also irgendwo
00:23:12: ist dann das ist dann das fast erschöpft irgendwann geht’s dann nicht mehr
00:23:16: ich habe selber auch die Erfahrung gemacht im nach meiner dritten Schwangerschaft eben im Wochenbett da hatte ich nämlich dann
00:23:25: eine Woche lang einen Milchstau und habe ich daneben auch online Stillberatung in Anspruch genommen und ich fand es so schön weil ich eben im Bett lag mit meiner kleinen
00:23:34: und er mich so verbinden durfte mit meiner Stillberaterin die dann auch direkt ja geschaut hat jetzt ja leg mal an zeig mir das mal und so ja und mir dann wirklich geholfen hat also ich fand es wahnsinnig
00:23:47: weil das bringt die Frauen dann nämlich wirklich aus dieser Isolierung aus diesem Gefühl komplett allein gelassen in diese Situation zu sein
00:23:56: einfach in das Gefühl Haar da ist jemand für mich da und man kann ja noch so viel schimpfen auf
00:24:05: auf auf diesen Trend auf diesen online Trend ist wird dem auch unterstellt dass es dann weniger menschlich ist oder so aber das muss ich ehrlich sagen das kann ich nicht bestätigen im Gegenteil also ich finde dass da noch viel mehr Verbindungen.
00:24:20: Genau das einzige was man nicht tun kann ist die Frau anzufassen,
00:24:24: also dafür muss sie dann nur anders hin aber ansonsten diese innere Berührtheit ja das erlebe ich auch so die funktioniert das ist ganz verrückt und man sieht sich und das ist direkt hat man so ein Gefühl vom anderen und.
00:24:38: Das erlebe ich auch so ein total spannend ja.
00:24:42: Gehst du denn mit deinen Frauen in den Kursen auch ein auf die Bindung zum Baby nach der Geburt oder,
00:24:51: also in der Schwangerschaft fünf machst du das wahrscheinlich sehr verstärkt ja ist für mich auch immer so gerade in der Schwangerschaft das ist ja sowas präventives denke ich immer wenn man da schon einfach bewusst.
00:25:05: Ja und da auch schon in den Körper spürt so ganz bewusst ne und dass Frauen die zu dir kommen wären dass er alles auch so machen oder dass sich auch wünschen und das ist finde ich immer so eine tolle ist auch schon präventiv für,
00:25:18: wenn eben die Geburt vielleicht nicht so kommt wie man sie sich erträumt hat oder siehst du das auch so.
00:25:25: Ja also mein Ansatz ist dann wirklich auch hauptsächlich bei den Frauen weil ich denke dass die die eigene Verbundenheit zu sich selber.
00:25:36: Und und da spreche ich einfach auch viel über wie kann ich mich also kann ich mich gut spüren nehme ich mich war wie nehme ich mich war was es spürbar
00:25:45: dass das oder der Grundstein ist weil wenn ich mich selber spüren kann wenn ich
00:25:50: selber mit mir verbunden bin dann kann ich natürlich auch mich in andere einsperren mich ins Baby ein spüren um so zu erfahren
00:26:00: was braucht dieses kleine Wesen was wenn es mir sagen ist es ja dann doch auch gerade in diesen ersten Wochen,
00:26:06: eine Improvisation als ich weiß noch damals beim Tanzen,
00:26:11: ich habe zeitgenössischen Tanz studiert das da wir hatten vier so kontaktimprovisation wo man sich eben mit einem anderen Körper verbindet und dann einfach in die Improvisation geht.
00:26:21: Und einfach schaut was tut sich so auf in der Bewegung und an das muss ich sagen ist irgendwo auch ähnlich in dieser Kommunikation mit dem Baby in der ersten Zeit,
00:26:30: ja man improvisiert halt ja man man fühlt sich in sich ein was ist bei mir gerade spürbar ah okay was ist dein Baby spürbar und dass das in dieser wochenbettzeit gerade auch noch eine sehr,
00:26:41: von der offene weiche Zeit ist.
00:26:46: Auch eine dunkle Zeit sein kann ja wo wirklich auch viel Traurigkeit viel Ehre viel Erschöpfung hochkommen.
00:26:55: Was aber hochkommen darf also ich denke das ist einfach auch diese Ambivalenz die sich zeigt.
00:27:01: Nicht nur bei der Mama dir denkst du an das Kind habe ich mir echt von Herzen gewünscht aber jetzt ist es da das ist wahr ist es doch noch mal was anderes als ich mir vorgestellt habe,
00:27:11: und auch dein Baby ja das hat sich die diese Seele hat sich entschlossen herunterzukommen und oben ist er alles toll weil man es zu 100% verbunden mit allem,
00:27:20: und hier unten ist mein heidebogen wahnsinnig in diesem materiellen im Körper drin und man spürt Dinge die man schon längst vergessen hatte.
00:27:28: Dass da auch die Ambivalenz da ist ich habe mir das so schön vorgestellt aber jetzt bin ich unten
00:27:34: huhu das ist doch noch mal ja hart irgendwie alles und dass das dann auch sein darf und ich da darf man sich ruhig auch so durch improvisieren und
00:27:45: einfach immer wieder in sich einsperren und ins Baby einsperren und glaube das ist halt a da auch wichtig für die Frauen die ihre Geburt traumatisch erlebt haben.
00:27:55: Dass sie sich selber erlauben und wenn das alleine nicht möglich ist eben einfach auch sich Hilfe holen um wieder ins spüren zu kommen auch wenn da 1. mal.
00:28:06: Ganz viel dunkles auftaucht aber es darf auch tauchen und abfließen weil auch das Baby,
00:28:14: spürt der das im Untergrund schwelen und ich denke da ist es immer besser als Drill kommt an die Oberfläche und es wird benannt und was es sich da handelt.
00:28:25: Damit auch das Baby da spüren kann okay so so fühlt sich tiefe Traurigkeit an und Enttäuschung und Erschöpfung und.
00:28:38: Ich habe ein Baby auch spürbar und das darf abschließen und dann haben.
00:28:44: Darf man nach und nach immer wieder mehr zu sich kommen.
00:28:50: Ja dieses Tabuthema Mutterliebe na das muss unbedingt raus in die Welt also dass die Frauen einfach auf wissen dass sie nicht alleine damit sind weil oft ist es ja so dass wir sich gar nicht trauen das auszusprechen,
00:29:03: na das sieht z.b. jetzt nicht voller Glück und kuschelhormon uns
00:29:10: allem sind sondern dass die halt wirklich erstmal erstmal auch Zeit vielleicht für sich braucht,
00:29:17: Zeit wieder sagst zum spüren bevor sie überhaupt mit dem Kind was anfangen können.
00:29:22: Es ist ja auch so ein starker Kontrast.
00:29:25: Zudem wie sich eine Schwangerschaft anfühlt und dann wie sich ein Wochenbett anfühlt ist es ja wirklich es ist ganz ganz ganz anders und er ist dann vielleicht auch so ein bisschen Sehnsucht
00:29:36: dann da wieder nach dieser Einheit mit dem Kind nach dieser körpereinheit die halt in der Schwangerschaft war.
00:29:43: Und die hat dann aber anders ist also da eben sich da auch das auszusprechen und sich das Erlaubnis zugeben dass da.
00:29:53: Nicht immer alles eitel Sonnenschein sein muss sondern dass das auch dazu gehört nun dass das dass diese dass dieses dunkle auch dazu gehört.
00:30:05: Ja jetzt haben wir doch einiges abgegrast und besprochen sehr schön ich stehe natürlich
00:30:14: deine Seiten gerne hier noch unten in die Schule uns da könnt ihr ja natürlich
00:30:19: na finden aber ihr könnt ja auch googeln findet ihr sie auch sie ist sehr präsent mit YouTube-Kanal und alle möglichen er sie findet schon viel Stoff auch zum bearbeiten
00:30:31: auch wenn ihr erstmal noch keinen Kurs buchen wollten da hast du ja schon echt.
00:30:36: Einiges auch im Umlauf um anschauen was mit anfangen kann und ja das findet ihr alles hier unten genau,
00:30:44: und von daher würde ich sagen wir beenden jetzt unser schönes Interview.
00:30:47: Musik
00:30:48: Ja super.
00:30:49: Ich danke Dir sehr dass du da warst dass du Zeit genommen hast hier für den Pott.
00:30:55: Ja sehr gerne sehr gerne danke Anabele.
00:31:00: Und dann sage ich vielleicht bis bald.
00:31:02: Ja genau danke dir mach’s gut ciao.
00:31:10: Alle tschüss.

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