Monat: November 2017

Die haptonomische Schwangerschaftsbegleitung zum Bindungsaufbau

In unserer zweiten Schwangerschaft waren wir natürlich wieder weiter entwickelt, anders informiert und mit einem reichhaltigen Rucksack an Wissen gestartet. Trotzdem war der Reiz wieder da, auch in dieser Schwangerschaft etwas neues kennen zulernen. Mein Mann hatte auf einer Tagung einen Vortrag von Herrn Dr. Djalali aus Düsseldorf zur haptonomischen Schwangerschaftsbegleitung und über haptonomische Geburten gehört. Als er nach Hause kam, war er so davon begeistert, dass er sich wünschte, dass wir auch diesen Weg gehen. Ich hatte mal wieder keine Ahnung, was das eigentlich sein sollte, war aber bereit es auszuprobieren. Über meine Erfahrungen damit, möchte ich nun hier berichten.

Mein Weg zu Windelfrei

Was ist eigentlich Windelfrei? Oder meine Reaktion als mein Mann mich das erste Mal damit konfrontierte: „du bist doch verrückt!“ Denn tatsächlich hatte ich vorher noch nie von dieser Idee gehört. Für mich galt es als das normalste der Welt Babys in Windeln zu stecken. Warum auch immer, denn, wenn man mal eine Sekunde lang darüber nachdenkt macht das wirklich keinen Sinn. Denn, seit wann gibt es Windeln? Seit den 70ern? Und seit wann gibt es Babys? Also irgendwas muss man ja schon vor diesem Marketing Trick mit den Babys gemacht haben. Außerdem, warum sollten wir das, was die meisten Tiere können nicht können? Auch die Tierbabys möchten ihr Nest nicht beschmutzen.

„Selber machen!“ – Die Autonomiephase mit 2 Jahren

Wer von euch schon ein Kleinkind hat weiß genau, was ich hier ansprechen möchte. Und wessen Kind bald in dieses Alter kommt, aufgepasst! Denn hier geht es richtig rund. Früher wurde diese Phase als „the terrible two“ bzw. „three“ genannt, was so viel heißt wie „die schrecklichen zwei (oder bei manchen auch drei)“. Damit ist der Altersabschnitt gemeint, wenn die Kinder so um ihren zweiten Geburtstag herum beginnen endlich ihre Autonomie lauthals einzufordern. Zum Glück hat sich der Blick auf dieses Alter verändert und es wird heute vermehrt als die „Autonomiephase“ bezeichnet. Darunter fällt auch die sogenannte „Trotzphase“, bei der es aber eigentlich auch nur um ein Autonomiebedürfnis geht, nicht darum die Eltern auf ihre Nervenprobe zu stellen, wie es oft vermittelt wird.

Vater oder Workaholic?

Die Rolle des Vaters in einer Familie ist vielschichtig und verändert sich. Der Vater soll Ernährer der Familie sein, aber auch in der Kindererziehung und im Haushalt präsent sein. Im Besten Falle hat er von Anfang eine genauso gute und innige Bindung zu seinem Baby wie die Mutter. Wie lassen sich diese Anforderungen vereinbaren?

Schiebst du noch oder trägst du schon?

Diese Tipps für Väter sind gut umsetzbar und sollen dabei helfen, väterliche Kompetenzen zu stärken. Der Vater ist für das Baby die nächst wichtigste Bezugsperson und ist ihm schon aus der Schwangerschaft bekannt. Väter brauchen sich nicht wie das „dritte Rad am Wagen“ fühlen, auch sie können eine tiefe Bindung von Anfang an mit ihrem Baby erleben.

Beginne deine Reise jetzt mit dem ersten Schritt zu deiner TRAUMgeburt

Scroll to Top

Erhalte alle News, Rabatte und Angebote von uns: